Jochen Klaeden ist neuer Präsident der Harzer Wölfe

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Es dürfte eine der kürzesten und harmonischsten Sitzungen in der Geschichte des Braunlager Eishockeys gewesen sein. Zwei Tagesordnungspunkte standen auf dem Programm, und beide wurden zur Zufriedenheit der 37 anwesenden Mitglieder abgearbeitet. Vize-Präsident Dieter Hartig verkündete, dass die Saison grundsätzlich bis zum Saisonende gesichert sei. Anschließend wurde Jochen Klaeden von der Versammlung zum neuen Präsidenten gewählt.

Die Wahl Klaedens fiel einstimmig aus und ist ein Beweis für die Anerkennung der harten Arbeit der vergangenen Wochen. Nach seiner Wahl machte Klaeden aber auch deutlich, dass „das Kind noch nicht endgültig gerettet ist“. Es sei weiterhin ein Ritt auf der Rasierklinge, bei dem mehrere Faktoren wichtig seien. So müssten die gegebenen Sponsoring-Zusagen nun auch eingehalten werden, bei den Zuschauerzahlen dürfe es keinen Einbruch geben. „Anfang der Woche erst ist jemand abgesprungen, der uns eine Summe fest zugesagt hatte. So etwas darf nicht mehr passieren“, machte Klaeden klar, wie eng die Situation immer noch ist.

„Der erlösende Anruf, dass wir es tatsächlich vorerst geschafft haben, kam erst am späten Mittwoch Abend“, bestätigte Vize-Präsident Hartig. Zuvor sei das Risiko trotz aller unternommenen Anstrengungen schlicht noch zu groß gewesen.

Für die bisher geleistete Arbeit bei der Rettung der Wölfe dankte Klaeden allen Beteiligten. „Aber“, so betonte Klaeden, „die Rettung ist noch nicht in trockenen Tüchern. Wir werden hart daran arbeiten, dass Eishockey in Braunlage wieder in sichere Bahnen zu lenken. Dabei sind wir aber auf alle Hilfe und Unterstützung angewiesen.“

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