Jadehaie reisen zum Doppelspiel-Wochenende nach BerlinWitalij Saitz beendet seine aktive Laufbahn

Witalij Saitz gibt seinen Abschied als Spieler der Jadehaie. (Foto: Daniel Sievers/ECW Sande)Witalij Saitz gibt seinen Abschied als Spieler der Jadehaie. (Foto: Daniel Sievers/ECW Sande)
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Zunächst trifft das Jaschin-Team im Erika-Heß-Eisstadion (19.00 Uhr) auf FASS Berlin 1b. Nur 21 Stunden später wartet in der Eissporthalle Charlottenburg mit dem EHC Berlin Blues ein ganz dicker Brocken auf die Jadehaie.

„Gegen FASS müssen wir einen Pflichtsieg einfahren und im Pokal gegen den EHC werden wir einfach unser Bestes geben, um uns achtbar aus der Affäre zu ziehen“, blickt Witalij Saitz, der am Wochenende auf die Zielgerade seiner sportlichen Laufbahn einbiegt, auf die kommenden Aufgaben.

„Ich habe bereits am Anfang der Saison gesagt, dass ich langsam zu alt bin und nur spielen werde, solange ich der Mannschaft helfen kann", erklärt der 44-jährige Stürmer weiter. Dann fügt er hinzu: „Am Ende der Saison ist definitiv Schluss, aber natürlich nur, was die erste Mannschaft angeht. Als Hobbyspieler werde ich weiter auf dem Eis stehen und als Vorsitzender des Vereins habe ich ja sowieso genug Arbeit auf dem Tisch.“

Ein Abschiedsspiel ist bereits in Planung, aber zunächst einmal möchte sich der Stürmer auf die kommenden Spiele konzentrieren, in denen Trainer Sergej Jaschin fast alle Kufencracks zur Verfügung stehen. „Aktuell reisen wir mit 17 Spielern nach Berlin und vielleicht steht Jan Holiga nach seiner Hand-OP auch schon wieder im Kader“, blickt Jörg Opitz auf das sich langsam lichtende Lazarett. Der Teammanager weiter: „Wir hatten in dieser Saison reichlich Verletzungspech und auch in Berlin wird Christoph Josch wegen einer Rückenverletzung nicht zur Verfügung stehen. Eventuell läuft unser Neuzugang aber schon für uns auf.“

Sobald alle Formalitäten mit dem Verband geklärt sind, wird der 18-jährige Arturs Pantelejevs, der am 31. Januar kurz vor Transferende von den Weserstars Bremen nach Sande wechselte, das Haie-Trikot tragen. „Damit kann ich also in Ruhe in Eishockey-Rente gehen“, fügt Witalij Saitz mit einem Schmunzeln hinzu. 

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