Interview mit René Thielsch

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Ein Interview mit René Thielsch, dem Trainer der Grefrather Nierspanther, vor dem Verbandsliga-Spitzenspiel gegen die Ratinger Ice Aliens.

Wie fühlt sich der Trainer, wenn sein Team sieben Spiele in Folge gewinnt?

Im Moment kann es nicht besser sein. Wir haben die richtige Mischung zwischen Jung und Alt gefunden und die Stimmung ist bestens. Das Team zeigt jede Woche, dass man auch mal schwächere Spiele als Sieger beendet und das stimmt uns für die restlichen Spiele auch optimistich.

Es war zu lesen, dass die Panther bisher nur gegen schwache Teams gespielt haben und die Serie deshalb kein Zufall ist. Siehst du das auch so?

Sicherlich kann man Teams wie TuS Wiehl oder den EC Siegerland nicht als Maßstab nehmen, doch gegen Ratingen und Essen haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Gerade gegen Essen fehlten uns einige Spieler und das Team ist an der Aufgabe gewachsen. Das wir nur gegen „Fallobst“ gespielt haben, kann ich so nicht stehen lassen.

Vor der Saison gab es wieder etliche Kritiker, die nur "Stolperhockey" vom GEC erwartet haben. Ist die Entwicklung deshalb eine Art Genugtuung für den Trainer?

Nein! Wir haben uns durch diese Aussagen nicht aus der Bahn werfen lassen, haben zielstrebig an der neuen Mannschaft gebastelt und der Erfolg gibt uns einfach nur Recht, nicht mehr und nicht weniger.

Die Zielsetzung war ein Platz zwischen eins und vier. Das Ziel ist erreicht und viele Fans fragen sich, ob der GEC nun seine Ziele verändert?

Wir sind in der glückliche Lage, dass wir aus eigener Kraft Verbandsligameister werden können. Wir spielen am kommenden Freitag in Ratingen und müssen auch noch gegen die 1b der Moskitos Essen ran. Wir wollen Meister werden und ich sehe uns auch auf Augenhöhe mit den beiden genannten Teams.

Was erwarten Sie am kommenden Freitag von der Mannschaft?

Wie gerade erwähnt, wir wollen Meister werden und wir fahren nach Ratingen, um zu gewinnen. Die Mannschaft hat sieben Siege in Folge feiern können und wir sehen uns in Ratingen auch nicht als Außenseiter.

Sieht das Team es ähnlich?

Wir sind eine Einheit, arbeiten im Training sehr hart und wir werden auch unter der Woche nochmal die Zügel anziehen. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft könnte nicht besser sein und Ratingen kommt genau zum richtigen Zeitpunkt.

Sollte der Coup gelingen, strebt man dann auch den Aufstieg in die Regionalliga an?

Natürlich! Wir werden das Team nicht bremsen. Sollten wir die Aufstiegsrunde erreichen, wovon ich überzeugt bin, dann soll die Mannschaft auch alles für den Aufstieg tun.

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