Informationsveranstaltung in Solingen

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Der EC Bergisch Land hat am Donnerstagabend alle Interessenten des Solinger Eissportes zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Das Thema waren die geplanten und beschlossenen Kürzungen beim Solinger Eissport. Diese per Ratsbeschluss gefällte Entscheidung lag schon im letzten Jahr 2008 vor, wurde aber erst laut Pressemitteilung des Vereins vor kurzem per Zufall den Betroffenen mitgeteilt. „Wie der Vorstand des EC Bergisch Land über Umwege erfahren musste“, heißt es in der Notiz weiter, „wird die Stadt Solingen im kommenden Jahr den Etat für den Solinger Eissport um 15.000 Euro kürzen. Das hat zur Folge, dass für die Klingenstädter Vereine, welche die Eissporthalle an der Birker Straße nutzen, insgesamt über 100 Stunden weniger Eiszeit zur Verfügung stehen.“

Auf den EC Bergisch Land entfallen von diesen 100 Stunden ca. 53 Stunden, während sich die restlichen Zeiten auf die Solinger Eisstockschützen und Eiskunstläufer verteilen.

Für 150 Euro pro Stunde können Eiszeiten gekauft werden, was natürlich nur über eine Beitragserhöhung zu finanzieren wäre. „Eine Erhöhung der Beiträge darf nur als letztes, nicht vermeidbares Mittel eingesetzt werden“, war vom Vorstand zu hören.

Weiter heißt es: „Da der EC Bergisch Land nicht kampflos das Feld räumen möchte, wurde von den Anwesenden Mitgliedern und Interessenten beschlossen, die Öffentlichkeit über diese Etatkürzung zu informieren. Darüber hinaus wird es eine Unterschriftenaktion seitens der Raptors geben, indem um Solidarität geworben wird. Ferner sind weitere Aktionen, wie z.B. eine Demo vor dem Solinger Rathaus mit allen Kindern des Vereines, geplant. Auch der Dialog soll weiter gepflegt werden. So werden die Verantwortlichen des EC Bergisch Land das Gespräch mit den anderen Solinger Eissportvereinen suchen, um evtl. gemeinsame Aktionen abzusprechen. Auch weitere Termine mit diversen politischen Parteinen und Gremien sollen nicht ungenutzt bleiben. In Zeiten, wo selbst das Bundes-Innenministerium für die Jugend- und Kindervereinsarbeit wirbt und diese ausdrücklich unterstützt, sind solche Entscheidungen wie die der Stadt Solingen nicht nachvollziehbar – und daher auf keinen Fall zu tolerieren.“

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