In den letzten Minuten alles klar gemacht

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Mit einem Sieg startete die Herner EG am Freitagabend in die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Vor rund 1100 Zuschauern gewannen die Blizzards mit 5:3 gegen den Grefrather EC.

Dabei fing der Abend gar nicht so gut an wie erhofft: Zunächst brach eine Plexiglasscheibe beim Warmschießen, was zu einer 20-minütigen Verspätung des Spiels führte und dann waren es auch noch die Gäste aus Grefarth, die nach nur zwei Minuten in Führung gingen. Doch trotz häufiger Unterzahlsituationen gelang es den Blizzards dennoch zehn Minuten später durch Pavel Mann auszugleichen.

Von dem ausgeglichenen Spiel des ersten Spielabschnittes sollte im zweiten Drittel nichts mehr zu sehen sein. Die Blizzards nisteten sich im gegnerischen Drittel ein und vergaben Chancen um Chancen. Dabei konnte Gäste-Torhüter Christian Lüttges sich des öfteren beim Torrahmen bedanken, dass das Ergebnis bis zu diesem Zeitpunkt immer noch ausgeglichen war. Doch nach zehn Minuten Powerplay konnte auch die Grefrather nicht mehr dagegenhalten und so konnte Shannon McNevan die Herner in Führung bringen. Statt eines ruhigen Spieles entwickelte sich aber eine kampfbetonte Partie. Ärgerlich: Hernes Sebastian Hasselberg erhielt in der 34. Minute eine Spieldauerstrafe. „Es war in meinen Augen kein Foulspiel. Eine Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen kann“, so Trainer Peter Franke. Vor der Pause erhöhte Milan Vanek auf 3:1. Doch der letzte Spielabschnitt sollte es noch mal in sich haben.

Es waren gerade 22 Sekunden gespielt, als die Gäste von der Niers den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielen konnten. Keine fünf Minuten später konnten diese sogar ausgleichen. Doch fünf Minuten vor Ende der Partie sorgte Herne für die Entscheidung. Pascal Adolfs und noch einmal Vanek sorten für das 5:3.

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