Im AdventstiefMainzer Wölfe

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Der einstmals beruhigende Vorsprung an der Tabellenspitze ist somit dahin, und Beaufort kann mit einem Heimsieg gegen die Eifel-Mosel Bären kurz vor Weihnachten gleichziehen. „Spätestens in den letzten beiden Spielen mussten wir feststellen, dass wir unsere Arbeit und Konzentration verbessern müssen, wenn wir Liga und Pokal gewinnen wollen“, kommentierte Wölfe-Teammanager Milan Nosek nach dem Spiel.

Nur elf Feldspieler standen neben Torwart Marc Stromberg beim TSV SCHOTT auf dem Spielbericht. Mit einer so kurzen Bank ist es selbst für einen Kader von Qualität schwierig, ein Eishockeyspiel gegen einen engagierten Gegner zu gewinnen. Zumal bei den Gästen das Zusammenspiel zu wünschen übrig ließ und es die Spieler zu häufig mit Einzelaktionen versuchten, wie Nosek bemängelte. „Beaufort hat mit richtigem Positionsspiel reagiert. Wir haben dem Gegner jeden Respekt vor uns genommen, der am Anfang zu spüren war.“ Zwar ging Mainz bereits nach 97 Sekunden durch Spielertrainer Alexey Gebel in Führung. Doch bis zur ersten Pause drehte Beaufort das Spiel durch Benny Welter und Robbo Beran, der an allen vier Treffern beteiligt war, zum 2:1.

„In der Drittelpause habe ich der Mannschaft klargemacht, dass ich unser Kombinationsspiel vermisse, bei dem die Scheibe schnell von Kelle zu Kelle läuft“, berichtete Nosek. Nachdem sich Mainz im Mitteldrittel zunächst das 3:1 durch Welter fing (33.), lief im Schlussabschnitt wieder mehr zusammen. Lohn war der Anschlusstreffer durch Gebel fünf Minuten vor Schluss. „Trotz massiven Offensivdrucks ist uns der Ausgleich allerdings nicht gelungen“, so Nosek. Zudem kamen die Wölfe nicht mehr in die Lage, ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen, da in einem äußerst fairen Spiel mit wenigen Strafen Alexander Schumacher und Gebel jeweils wegen Hohen Stocks eine Zwei-Minuten-Strafe erhielten. Statt der Schlussoffensive fand sich Mainz in einer 3:5-Unterzahl wieder und kassierte 15 Sekunden vor dem Ende das 4:2 durch Kevin Grönlund.

Die vierwöchige Spielpause kommt den Wölfen gelegen. Am 13. Januar geht es mit dem Heimspiel gegen die Eifel-Mosel Bären weiter. Die Aufgabe kann nur lauten, bis dahin in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Tore: 0:1 (2.) Gebel (Sagula), 1:1 (13.) Welter (Hourdremont, R. Beran), 2:1 (17.) R. Beran (Welter, Hourdremont), 3:1 (33.) Welter (R. Beran), 3:2 (55.) Gebel (Johansson, Brauer), 4:2 (60.) Grönlund (R. Beran). Strafen: Beaufort 4, Mainz 6 + 10 (Gebel).

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