Icefighters zünden Feuerwerk gegen harmlose HamburgerSalzgitter Icefighters

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Vor Beginn der Begegnung wurde Dennis Zapfe noch für sein 100. Spiel im Trikot der Icefighters  geehrt. Danach begann das Feuerwerk. Bereits mit dem ersten Bully war die Marschrichtung vorgegeben: Richtung Hamburger Tor. Dadurch ergaben sich zwingend recht bald gute Torchancen, welche aber zunächst ohne zählbaren Erfolg blieben. Das änderte sich auch erst in Minute neun, als Alex Pflüger die Torflut eröffnete. Ab hier war der Widerstand der Hanseaten gebrochen. Bereits 90 Sekunden später trug sich dann Milan Marnota in die Scorerliste ein und markierte das 2:0. Die drückende Überlegenheit der Hausherren erlaubte nur selten Entlastung der Gäste, und deren Vorstöße wurden von der äußerst stabilen Abwehr der Salzgitteraner stets noch entschärft. In Minute 12 fiel folglich das 3:0 durch Alex Pflüger, in Minute 17 machte „Schlitzohr“ Milan Marnota in Unterzahl einen sehenswerten Treffer, als er den Puck hinter dem Tor stehend easy um den Pfosten lenkte. Nach 18 Minuten durfte auch David Jasieniak wieder das Publikum zum jubeln bringen und sein erstes Tor zum 5:0-Pausenstand markieren.

Im zweiten Durchgang wurde nicht lang gefackelt. Nach neun Sekunden machte die Nummer neun ihr zweites Tor. Wie im ersten Durchgang wurde auch hier nach 90 Sekunden nachgelegt und der Jubilar Dennis Zapfe machte sein Tor zum 7:0. Auch Maik Gatzka wollte diesen Abend nicht verstreichen lassen ohne auf dem Spielbogen als Torschütze vermerkt zu sein. So brachte er nach 25 Minuten den Puck im Tor des nicht gerade beneidenswerten Goalies der Gäste unter. Der einzige Treffer der Hamburger in der 30. Minute war auch eher ein Produkt der Unaufmerksamkeit der Gastgeber als denn der Torgefährlichkeit der Gäste. Und die Jungs von Trainer Radek hatten prompt die Antwort parat, welche 60 Sekunden später zum 9:1 führte. Die Zuschauer konnten sich im gesamten Spiel an genauem Passspiel und Laufbereitschaft erfreuen, die aufgrund der vielen Wechsel in der Mannschaft zu Beginn der Saison nicht selbstverständlich sind. Nachdem Maik Gatzka (34. ,40.)  das Ergebnis auf 11:1 hochgeschraubt hatte, ging es in die Pause.

Im letzten Drittel legten die Icefighters zwei Gänge weniger ein. Das war nicht verwunderlich, da die Torgefahr der Hansestädter bis dato nicht nennenswert war, und man so einige Kräfte schonen konnte. Dennoch reichte es zu Toren durch David Jasieniak (51.) in Unterzahl, Nils Blankschyn (53.) und unserem Neuzugang  Karl Arne Reiffen acht Sekunden vor dem Ende, die den Endstand von 14:1 markierten. Überschattet wurde das letzte Drittel leider von einer Verletzung des Hamburgers Colin Sturm, der nach einem harmlosen Check unglücklich an der Bande aufschlug und auf dem Eis behandelt werden musste und anschließend ins Krankenhaus abtransportiert wurde.

Trainer Radek Vit war mit dem Spiel insgesamt sehr zufrieden: „Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, eindrucksvoll umgesetzt. Man kann in allen Belangen zufrieden sein. Nur das Gegentor haben wir uns selbst durch eine Unachtsamkeit selber zuzuschreiben, aber das schmälert nicht die gute Abwehrarbeit am heutigen Tag. Natürlich war die Verletzung des Hamburgers ein Schockmoment, wir wünschen ihm alle gute Besserung!“

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