Icefighters unterliegen dem Adendorfer ECHeimniederlage gegen den Favoriten

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Selbige sind als hoher Favorit Richtung Süden gefahren. Doch die erwartete drückende Dominanz blieb aus. Zunächst gab es viel Puckschieberei von einer zur anderen Seite. Ohne echte Chance kamen die Gäste dann etwas unerwartet zur Führung. Diese währte etwa vier Minuten, als ein Foul an Nils Blankschyn mit einem Penalty bestraft wurde, der von ihm souverän verwandelt wurde. Das Spiel entwickelte sich zu einem guten, es war schnell und fair, jedoch weiter ohne eine Überlegenheit deutlich zu machen. Wenige Chancen wurden vergeben, und noch weniger genutzt. Trotzdem gingen die Heidschnucken in der neunten Minute erneut in Führung durch einen verdeckten Schuss. Und um die Führung auf den 3:1-Pausenstand auszubauen, bedurfte es einer Unterzahlsituation und gutes Stellungsspiel.

Der zweite Abschnitt zeigte den über 200 Zuschauern wie man sich Feldvorteile aufbauen kann und dennoch mehr Gegentore kassiert als eigene zu schießen. Denn binnen drei Minuten zwischen Minute 25 und 28 bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 1:5 aus. Davor vergaben die Hausherren ihre Chancen, indem sie das Gehäuse trafen, bzw. der gut aufgelegte Torhüter des AEC die Möglichkeiten zunichtemachte. Allerdings war er bei den Anschlusstreffern der Gastgeber durch Milan Marnota (32.) und Nils Blankschyn (39.) machtlos. Besonders beeindruckt waren die Nordlichter davon allerdings nicht, denn eine erneutes Powerplay wurde Sekunden vor der Pause zur 6:3-Pausenführung genutzt.

In den letzten 20 Minuten pflügten sich die Salzgitteraner regelrecht durch das Mittelfeld nach vorne, scheiterten aber ein ums andere Mal in der kompakt stehenden Abwehr der Adendorfer. Und wenn sich die Scheibe zum Einschuss bereitfand, war diesmal kein Spieler in Schwarz Grün zur Stelle. Es war wieder einmal eine Strafzeit, die den Salzgitteranern etwas Hoffnung brachte, als in der 54. Minute Christian Pelikan das letzte Tor für das Heimteam markierte. In den letzten Sekunden verließ Lars Tschirner dann zugunsten des sechsten Feldspielers das Tor; Adendorf nutzte das zu einem Empty-Net-Goal.

So war es ein gebrauchter Abend, denn die Gäste traten nicht so stark wie vermutet auf, fand auch Trainer Radek Vit: „Wir haben heute nicht unsere Leistung abgerufen die wir hätten bringen können. Adendorf hat clever agiert und ihre Chancen genutzt, von daher geht der Sieg in Ordnung. Mit mehr Engagement besonders vor dem Tor hätten wir heute sicher Punkten können.“

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