Icefighters reisen zum Titelfavoriten Rostock

Meisterschaftsfavorit wird seiner Rolle gerechtMeisterschaftsfavorit wird seiner Rolle gerecht
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Klarer könnte die Ausgangssituation nicht sein. Am Sonntagabend treffen ab 19 Uhr die Meisterschaftsfavoriten Rostock Piranhas und der Liganeuling CRE Salzgitter Icefighters in der Regionalliga Nord aufeinander.

„Rostock ist klarer Favorit am Sonntag. Sie konnten ihren letztjährigen Oberligakader zum größten Teil zusammenhalten und sich zusätzlich mit jungen Talenten verstärken“, berichtet Pressesprecher Benjamin Kozlowski. Rostock hatte bereits in den Sommermonaten Eistraining und absolviert zur Zeit täglich Trainingseinheiten. „In den bisherigen Testspielen setzten sich die Piranhas stets deutlich durch. Zuletzt gab es einen Sieg gegen den Ligakonkurrent Langenhagen. Endstand 12:4“, so der Pressesprecher weiter. Die Icefighters hingegen müssen aktuell immer zwei mal pro Woche zum Training eine Fahrstrecke von rund 120 Kilometern hin und zurück ins Braunlager Eisstadion zurücklegen, um sich die nötige Eispraxis zu holen. In der Eisporthalle am Salzgittersee wird erst Anfang Oktober Eis zur Verfügung stehen. „Bis dahin müssen unsere Spieler zusehen, direkt nach der Arbeit den Weg in den Harz zu finden, um Fit für die kommenden Wochen zu werden“, so Kozlowski.

Das Team von Ervin Materna hat das erste Ligaspiel in Hannover gut verdaut und im Training konzentriert weitergearbeitet. „Es ist wichtig, dass wir nun kontinuierlich an der Blockorganisation arbeiten und sich die Spieler untereinander einspielen“, erwähnt der Icefighters-Trainer nach dem Abschlusstraining im Braunlager Eisstadion.

Für das schwere Spiel gegen Rostock hat der Trainer nur ein Ziel: „Meine Mannschaft muss während der gesamten Partie zusammenhalten. Jeder muss für Jeden kämpfen und volle Einsatzbereitschaft zeigen“. Und so denkt auch der Pressesprecher. „Nur wenn wir eine Gemeinschaft auf und neben dem Eis bilden, können wir diese harte Saison bestreiten. Nur durch den Zusammenhalt können gewisse Defizite wettgemacht werden“.

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