Ice Tigers lösen sich vom Tabellenende

Ein Sieg und 158 StrafminutenEin Sieg und 158 Strafminuten
Lesedauer: ca. 1 Minute

Nach dem Sieg gegen die Young Lions Frankfurt und der Niederlage gegen Neuwied am letzten Wochenende stand für den EV Wiesbaden das Rückspiel gegen die Frankfurter Eintracht auf dem Plan. Die Revanche für die 1:10-Niederlage aus dem Hinspiel stand unter keinem guten Stern, gelang aber dennoch. Die Ice Tigers gewannen mit 8:4 (3:3, 2:1, 3:0). Beide Mannschaften hatten Personalprobleme durch Sperren oder Verletzung und konnten jeweils nur zwei Reihen stellen. Da in Wiesbaden auf einer offenen Eisbahn gespielt wird, musste man auf den Wettergott vertrauen, der pünktlich zum Spielbeginn die Regenschauer einstellte und so ein reguläres Spiel ausgetragen werden konnte. Von Beginn an versuchten beide Mannschaften, mit schnellen Spielzügen den Führungstreffer zu erzielen. Die Ice Tigers konnten mit den Treffern von Gebel und Bornhausen zwar 2:0 in Front gehen, aber Schnürer glich mit einem Doppelschlag aus. Der besonders gut aufgelegte Tim Bornhausen erhöhte auf 3:2, ehe der ebenfalls überragende Eintracht-Akteur Schnürer kurz vor Drittelende den Gleichstand wieder herstellte. Die Frankfurter waren wohl noch in Gedanken in der Kabine, denn bereits nach 36 Sekunden im Mittelabschnitt fiel der erneute Führungstreffer für die Ice Tigers. In dem äußerst fairen Spiel versuchte die Eintracht wieder auszugleichen. Doch Johansson erhöhte auf 5:3. Nach einem groben Fehlpass der Ice Tigers in Überzahl schnappte sich Renner den Puck und erzielte den 5:4-Anschlusstreffer. Entschlossen kamen die Spieler von Trainer Oliver Hettler zum letzten Drittel aus der Kabine, um den zweiten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Die Eintracht zollte dem hohen Tempo jetzt Tribut und konnte oftmals die heranstürmenden Ice Tigers nur durch harmlose Regelvergehen stoppen. Diesmal wurde das Überzahlspiel konsequent ausgenutzt und auch in Unterzahl hatte man noch Kraftreserve, um noch drei weitere Treffer zum 8:4-Endstand folgen zu lassen. Mit vier Treffern und einer Vorlage war Tim Bornhausen auf Wiesbadener und Steffen Schnürer mit drei Treffern auf Frankfurter Seite die überragenden Akteure.

Tore: 1:0 (07:12) Gebel (Bornhausen), 2:0 (07:58) Bornhausen (Möller, Johansson), 2:1 (10:50) Schnürer (Renner, Bresler), 2:2 (11:28) Schnürer (Renner, Bresler), 3:2 (14:23) Bornhausen (Bielski, Gebel, 5-4), 3:3 (19:28) Schnürer (Renner), 4:3 (20:36) Bornhausen (Möller, Johansson), 5:3 Johansson (Gebel), 5:4 (36:51) Renner (4-5), 6:4 (46:22) Gebel (Johansson, Schumacher, 5-4), 7:4 (48:38) Bornhausen (4-5), 8:4 (53:09) Labusek (Johansson, Möller, 5-4). Strafen: Wiesbaden 4, Frankfurt 16 +10 (Kreiling).

Jetzt die Hockeyweb-App laden!