Ice Dragons schlagen Neuwied deutlich

Ice Dragons schlagen Neuwied deutlichIce Dragons schlagen Neuwied deutlich
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Die ersten vier Minuten konnten als Abtastphase abgehakt, beide Teams wollten Fehler vermeiden, versuchten dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. In der vierten Minute ging es Schlag auf Schlag. Nach einem Pass von Josh Piro zog der pfeilschnelle Neuzugang Lauris Ziemins den Gegnern auf und davon, umkurvte Marc Stromberg im Neuwieder Tor, schob die Scheibe aber an den Pfosten. Der Gegenzug der Gäste war nicht minder gefährlich. Einen knallharten Schlagschuss konnte Lars Morawitz nur mit Mühe in die Mitte abwehren, das Tor war frei und Stephan Petry hatte das 0:1 auf dem Schläger. Doch wie aus dem nichts fischte Morawitz dessen Schuss noch mit einem Hechtsprung raus. In der sechsten Minute das 1:0 für die Hausherren. Kai Domula, der erneut ein bärenstarkes Spiel machte, fing einen Pass ab, seine Vorlage verwertete Josh Piro. Doch die Gäste hielten dagegen. Auf Vorlage von Stephan Petry war es Willi Hamann, der in der achten Minute aus kurzer Distanz die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen hämmerte. Es ging nun hin und her, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Und das zahlte sich aus. Josh Piro nutzte in der elften Minute einen Rebound zum 2:1. Ein Powerplay in der 13. Minute brachte das 3:1 durch Lucas Klein.

Das zweite Drittel fing rasant an. In der 22. Minute spielte Robertino Lehmann Martin Koristka an der blaien Linie an, der aus vollem Lauf mit einem sehenswerten Schlagschuss in den Winkel zum 3:2 verkürzte. Die Bären machten nun Druck, es ergaben sich für den HEV allerdings auch viele Räume zum Kontern. Einen dieser Konter, eingeleitet durch Gordon Nickel, nutzte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 30. Minute zum 4:2.

Das letzte Drittel hatte es dann in sich. Nur 42 Sekunden waren gespielt, da waren die Bären wieder ran. Die Ice Dragons schalteten einen Gang hoch. In der 43. Minute kombinierten sich Lauris Ziemins und Josh Piro über das ganze Spielfeld bis sie auf einmal beide frei vor dem Tor standen, Piro wurde von einem anstürmenden Neuwieder von den Beinen geholt. Die Scheibe ging zwar mitsamt Verteidiger ins Tor, doch Schiri Naust hatte bereits auf Penalty entschieden. Piro traf überlegen zum 5:3. Die Gäste schienen nun geschockt, die Ice Dragons wollten mehr. Immer wieder kombinierten sie sich ins gegnerische Drittel. Patrick Preuße mit zwei Toren und Nils Bohle machten den Endstand perfekt. Preuße beschenkte sich nochmal selbst in seinem vorerst letzten Spiel auf Herforder Eis, sein Studienplatz in Hamburg lässt aus Zeitgründen derzeit keine weiteren Spiele zu.

Tore: 1:0 (5:02) Piro (Domula), 1:1 (7:22) Hamann (Petry), 2:1 (10:49) Piro (Nickel, Kiel), 3:1 (12:25) Klein (Göldner/5-4), 3:2 (21:54) Koristka (Lehmann), 4:2 (29:11) Linnenbrügger (Nickel), 4:3 (40:42) Petry (Hamann, Schmitz/5-4), 5:3 (42:05) Piro (Penalty), 6:3 (47:13) Preuße (Linnenbrügger), 7:3 (47:50) Bohle (Koop), 8:3 (52:15) Preuße (Derksen). Strafen: Herford 12, Neuwied 16 + 10 (Koristka) + 10 + Spieldauer (Stroeks).

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