Ice Dragons gelingt Revanche gegen Neuwied

Angstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasstAngstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasst
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Von den erneut mehr als 500 Fans im Eisstadion „Im kleinen Felde“ hatte niemand damit gerechnet, auch die mitgereisten Fans des EHC Neuwied waren wohl nicht davon ausgegangen, das es am Ende so deutlich werden würde. Mit 8:2 (4:0, 3:0, 1:2) gewannen die Herforder Ice Dragons nicht nur deutlich das Rückspiel gegen die Bären des EHC Neuwied, sondern auch den direkten Vergleich.

Nach nur 3 Minuten und 24 Sekunden gingen das erste Mal gleich zwei Bären auf die Strafbank, und die Ice Dragons zogen ein gutes Powerplay auf. Allerdings dauerte es bis kurz vor Ablauf der Strafen, ehe etwas Zählbares dabei rauskam. In der sechsten Minute spielte Dennis Schmunk Artur Batraks an, der frei in der rechten Ecke stand, der lief aufs Tor zu, zockte Tim Siekmann aus und brachte den HEV mit 1:0 in Front. In der neunten Minute schoss Nils Bohle, Herford war immernoch in Unterzahl, die Scheibe aus dem Drittel, Patrick Preuße schaltete am schnellsten, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und ließ Siekmann mit einem Flachschuß keine Chance. Direkt im Anschluss nahm der Coach der Bären eine Auszeit, um seine Mannen neu einzustellen, doch es nutzte nichts. Teilweise übermotiviert und unbeherrscht gingen sie in die Zweikämpfe und spielten so den Ice Dragons in die Karten. In der elften Minute kam die Scheibe in doppelter Überzahl über André Schäfer und Artur Batraks zu Norbert Daneman, der auf 3:0 erhöhte. Die Ice Dragons machten weiter Druck, kamen aber nicht zum Abschluss. Bis zur 19. Minute. Matthias Wolff gewann das Bully, die Scheibe sprang Andreas Doppleb vor die Kelle und der hielt direkt drauf. Sein Schlenzer landete unhaltbar im Winkel.

Zum zweiten Drittel erwarteten die Zuschauer wieder den gewohnten Einbruch, doch weit gefehlt. Weiterhin gingen die Ice Dragons hochkonzentriert zur Sache. Jacob Lamers, der eine klasse Leistung bot, musste immer nur den ersten Schuss halten, Nachschüsse ließen seine Vorderleute nicht zu. Und auch vorne lief es weiterhin gut. Norbert Daneman, Artur Batraks und Patrick Preuße erhöhten auf 7:0. Zwar verkürzte Neuwied im Schlussabschnitt auf 2:7, doch Jan-Niklas Linnenbrügger setzte schließlich den Schlusspunkt.

1:0 (5:09) Batraks (Schmunk/5-3), 2:0 (8:24) Preuße (Bohle/4-5), 3:0 (10:51) Daneman (Schäfer, Batraks/5-3), 4:0 (18:07) Doppleb (Wolff), 5:0 (28:06) Daneman (Batraks, Oppenländer), 6:0 (39:07) Batraks (Schmunk), 7:0 (39:52) Preuße (Bohle), 7:1 (41:48) Grundl (Petry/5-4), 7:2 (49:13) Walther (Keenan/5-4), 8:2 (54:17) Linnenbrügger (Preuße, Kiel/5-4). Strafen: Herford 26 + 10 (Oppenländer), Neuwied 22 + 10 (Keenan).

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