Ice Dragons gehen mit Sieg in die Ferien

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Die Ice Dragons zeigten vom Eröffungsbully an, das sie unbedingt die drei Punkte mitnehmen wollten. Sie setzten sich im gegnerischen Drittel fest, nahmen Marc Hansconrad im Darmstädter Tor unter Beschuss und fingen routiniert und sicher alle Gegenangriffe ab. In der dritten Minute war es soweit, die Angriffsbemühungen wurden belohnt. Nach Vorlage von André Schäfer hatte Florian Kiel draufgehalten, Hansconrad konnte nur abprallen lassen und Lucas Klein staubte zum 0:1 ab. Es war weiter ein Spiel auf ein Tor, doch Seel, Klein, Bohle und Piro verpassten beste Chancen das Ergebnis hochzuschrauben. Direkt im Anschluss an eine Herforder Strafzeit hielt Jan Nissen mit einem mächtigen Schlagschuss drauf, die Scheibe ging links am Tor von Lamers vorbei an die Bande, prallte rechts zurück vors Tor auf den Schläger von Marc Bernecker und der brauchte nur noch einschieben. 1:1 nach gut zehn Minuten, nach dem bisherigen Spielverlauf ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Gastgeber. Die Ice Dragons reagierten umgehend. Bei 5 gegen 5 setzten sie die Gastgeber unter Druck, André Schäfer zog ab, Bohle spielte den Abpraller zu Klein und der brachte die Ice Dragons mit 1:2 in Führung, nur 49 Sekunden nach dem Ausgleich. In der 14. Minute spielte Florian Kiel die Scheibe zu Alex Seel, der setzte sich links an der Bande gegen zwei Mann durch, passte überlegt in die Mitte und Nils Bohle verwandelte aus kurzer Distanz zum 1:3. Doch dieses Tor schien den Ice Dragons nicht gut getan zu haben, sie ließen leicht nach, so dass die Gastgeber das Spiel immer öfter vor das Tor von Jacob Lamers verlagern konnten. Der konnte mit einigen guten Paraden jedoch den erneuten Anschlusstreffer bis zur Pause verhindern.

Im zweiten Drittel spielten die Ice Dragons weniger offensiv, ließen sich ein ums andere Mal zurückfallen und versuchten ihrerseits, zu Kontern. Dies ging, gestützt auf eine gute Defensive und einen starken Jacob Lamers auch auf, dauerte jedoch seine Zeit. In der 32. Minute war es Lauris Ziemins, der nach Vorarbeit von Josh Piro und Alex Seel dem Darmstädter Schlussmann keine Chance ließ. Nur 48 Sekunden später hämmerte Florian Kiel nach Vorlage von Nils Bohle und Jan-Niklas Linnenbrügger einen Schlagschuss von der blauen Linie unhaltbar zum 1:5 in den Winkel. Nun spielten wieder fast ausschließlich die Herforder. Eine sehenswerte Kombination über André Schäfer und Nils Bohle verwandelte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 37. Minute aus kurzer Distanz zum 1:6, ehe Lauris Ziemins nur 28 Sekunden später das 1:7 nach Vorlage von Josh Piro und Alex Seel erzielte. Doch trotz des hohen Rückstandes gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen. Mit dem Pausenpfiff nutzen sie eine Überzahlsituation durch Christian Wehner zum 2:7.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Ice Dragons im letzten Drittel ein wenig die Zügel schleifen. Und das rächte sich. In der 45. Minute war es ein krachender Schlagschusshammer von Philip Roth von kurz vor der blauen Linie, der an den Schoner von Lamers und dann ins Tor prallte, der noch einmal Hoffnungen bei den Gastgebern weckte. Die Ice Dragons versuchten wieder einen Gang hoch zu schalten, bekamen das Spiel aber vorerst nicht in den Griff. So fiel der vierte Treffer der Gastgeber in der 52. Minute dann fast zwangsläufig, Marcel Gaitantzis stocherte die Scheibe durch die Beine von Lamers ins Netz. Jetzt waren die Ice Dragons jedoch wieder wach, stabilisierten die Defensive und fuhren gefährliche Konter. Doch es dauerte bis zur 58. Minute, ehe sie einen nutzen konnten. In Unterzahl war die Scheibe über Michael Reim und Josh Piro zu Lauris Ziemins gekommen, der am Tor vorbeilief und die Scheibe zurück vors Tor passte, wo Josh Piro, obwohl von einem Gegenspieler gehalten, noch den Schläger an den Puck bekam und ihn zum 4:8 Endstand ins Tor abfälschte. Der Schiedsrichter gab jedoch Ziemins das Tor, da er den Einsatz von Piro wohl nicht richtig gesehen hatte und dachte, der Goalie hätte sich die Scheibe selbst reingelegt.

Im Endeffekt ein verdienter Sieg, der für die Ice Dragons den Anschluss an die oberen drei Plätze bedeutet.

Tore: 0:1 (2:11) Klein (Kiel, Schäfer), 1:1 (10:03) Bernecker (Nissen, Hummels), 1:2 (10:52) Klein (Bohle, Schäfer), 1:3 (13:06) Bohle (Seel, Kiel), 1:4 (31:59) Ziemins (Piro, Seel), 1:5 (32:47) Kiel (Bohle, Linnenbrügger), 1:6 (36:26) Linnenbrügger (Bohle, Schäfer), 1:7 (36:54) Ziemins (Piro, Seel), 2:7 (39:59) Wehner (Parejo, Engler/5-4), 3:7 (44:43) Roth (Wehner), 4:7 (51:13) Gaitantzis (Sartorius, Engler), 4:8 (57:09) Ziemins (Piro, Reim/4-5). Strafen: Darmstadt 6, Herford 14.


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