Ice Devils kehren siegreich aus Frankfurt heim

Harter Kampf in Neuwied nicht belohntHarter Kampf in Neuwied nicht belohnt
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Mit 8:3 (3:1, 0:1, 5:1) bezwangen die Ice Devils Bad Nauheim den Vorjahresersten der Landesliga Hessen, die Eisteufel Frankfurt. Lediglich im zweiten Drittel schien der Sieg ein wenig in Gefahr, ein starkes Schlussdrittel ließ aber keine Fragen mehr offen. Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Nauheimer, als Frederic Kullack losmarschierte, die Frankfurter Hintermannschaft stehen ließ und sein Team mit 1:0 in Führung brachte. Felix Müller egalisierte diese Führung kurzzeitig, ehe der Nauheimer Youngster Martin Arnold von Oliver Meuer bedient wurde und souverän zum 2:1 für die Ice Devils einschoss. Nur zwei Minuten später setzte sich Tim Kunzler auf links durch, sein Pass vor das Tor auf Kapitän Murad Schipper sprang vom Schlittschuh eines Frankfurter Verteidigers allerdings direkt ins Tor, neuer Spiel- und Drittelendstand: 3:1.

Im zweiten Drittel wollten es die Ice Devils scheinbar noch einmal spannend machen, ein Fehlpass folgte dem anderen, vom Spielfluss des ersten Drittels war man meilenweit entfernt. So gab es nur den Anschlusstreffer durch erneut Felix Müller für die Frankfurter zu verbuchen. Nicht verwunderlich also, dass Coach Uwe Langsdorf in der letzten Drittelpause klare und deutliche Worte fand, die nicht auf taube Ohren stießen. Sechs Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Murad Schipper in Unterzahl Tim Kunzler freispielte. Der ging auf und davon und brachte seine Mannen wieder mit zwei Toren in Führung. Das kurz darauf folgende dritte Tor der Eisteufel durch Marco Pitsch sollte das letzte für die Frankfurter an diesem Abend bleiben. In 5:3-Überzahl gelang passenderweise auch das 5:3 für die Wetterauer. Frederic Kullack zog von der blauen Linie ab, ließ dem Frankfurter Goalie keine Abwehrmöglichkeit und beendete die Gegenwehr der Frankfurter endgültig. Die Nauheimer spielten nun wie im Training, die Tore sechs bis acht fielen fast im Minutentakt. Erst netzte Dirk Schmalz zum 6:3 ein, danach bediente er Slim Trabelsi mustergültig. Der ließ sich auch nicht lumpen und traf zum 7:3. Schließlich war auch Oliver Meuer an der Reihe, der der Frankfurter Defensive davonlief, den Goalie verlud und zum 8:3-Endstand einschob.

Tore: 1:0 (4:23) Kullack (Hofmann), 1:1 (7:11) Müller (Schwalm, Pitsch), 2:1 (16:10) Arnold (Meuer), 3:1 (18:07) Kunzler; 3:2 (23:30) Müller (Pitsch, Schneider); 4:2 (46:18) Kunzler (Schipper), 4:3 (48:37) Pitsch (Schwalm, Pech), 5:3 (53:03) Kullack (Bärenz, Schipper), 6:3 (55:20) Schmalz (Kullack, Seib), 7:3 (55:45) Trabelsi (Schmalz), 8:3 (57:33) Meuer (Arnold). Strafen: Bad Nauheim 16, Frankfurt 16.


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