Hollywood am GysenbergHanson-Brothers spielen für guten Zweck

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Nach dem Kino-Erfolg in den USA und Europa, folgten noch zwei Fortsetzungen der „Schlappschuss“-Reihe. Die Hanson-Brüder, bekannt durch ihre charismatische und ruppige Gangart, sind älter geworden. Eishockey spielen sie aber immer noch. Im Februar geht es in Herne auf das Eis. Das ganze zum letzten Mal in Europa und alles für einen guten Zweck.

Kerry Goulet, eine der Eishockey-Persönlichkeiten im deutschen Eishockey, hat den Kontakt geknüpft. Als Botschafter von Stopconcussion.com kennt er die Brüder gut und organisiert Spiele für karitative Zwecke. In diesem Falle möchte Goulet das Thema „Gehirnerschütterung“  ansprechen. „Ich bin selber davon betroffen gewesen und es ist eine unterschätzte Verletzung. In Toronto haben wir zurzeit über zehn DEL-Spieler, die aus diesem Grund in Behandlung sind.“ Die Hansons und Goulet kämpfen für mehr Prävention bei Kindern und Erwachsenen und für eine bessere Behandlung. „Als Vater eines Eishockeyspielendes Sohnes, ist es meine Pflicht mich auch mit dieser Thematik zu beschäftigen“, erklärt Dave Hanson, Namensgeber der Brüder.

Nun kommen die „Chiefs“ ein letztes Mal nach Europa. Auf ihrer Abschiedstournee gastieren sie am 9. Februar in der Gysenberghalle. Dabei treffen sie auf eine NRW-All-Star Mannschaft. Bestückt mit gleichaltrigen Herner Bekannten wie Ralf Cassebaum, Armin Schnitzler oder Guido Drongowski. Doch auch Frank Pribil aus Duisburg und andere aus NRW-stammende Eishockey-Legenden folgen den Ruf der Brüder. „Es wird das letzte Mal sein, nicht nur die Chiefs zu sehen, sondern auch diese Legenden auf dem Eis“, erklärt Gysenberghallen-GmbH-Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert. Guido Drongowski hat die Planungen des NRW-Teams bisher begleitet und weiß: „Wenn der Kader steht, geht es erst mal wieder ins Trainingslager“.“ Auch wenn dies natürlich geflunkert ist, freuen sich alle Beteiligten riesig auf dieses Event.

Ab sofort besteht die Möglichkeit, auch online Karten für dieses Event zu buchen. Mit der Kooperation der Gysenberghalle und dem Ticketsystem „ProTicket“ (www.proticket.de) will der Herner EV aber auch die Gysenberghallen GmbH es auswärtigen Fans und Eishockeyliebhabern leichter machen, um an die begehrten Eintrittskarten zu kommen.

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