Hohe Niederlage gegen Beach Boys

Towers gewinnen erstes AuswärtsspielTowers gewinnen erstes Auswärtsspiel
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Eine 0:12 (0:3, 0:4, 0:5)-Klatsche bezogen die Pferdeturm Towers bei ihrem „Heimspiel“ in Timmendorf gegen den EHCT 06. Zudem fielen mit Sven Hoppe, Roman Ringe und Ronny Schubert gleich drei Spieler verletzungsbedingt aus.

Mit nur 13 Feldspielern angereist, gab es schon vor Beginn der Partie die erste Hiobsbotschaft für die Pferdeturm Towers, nachdem Stürmer Sven Hoppe mit starken Kreislaufbeschwerden ins Krankenhaus gebracht werden musste. Es waren noch keine sechs Minuten absolviert, als sich Angreifer Roman Ringe nach einem sehenswerten Konter mit schmerzverzehrtem Gesicht den Arm hielt und zunächst mit Verdacht einer Fraktur, der sich aber anschließend nicht bestätigte, ebenfalls ins Krankenhaus gefahren wurde.

Ab Spielminute acht ging es dann los: Dauerbeschuss der Beach Boys auf den Kasten von Marc Schüddekopf, der alle Hände voll zu tun hatte. In der elften Minute war es dann das erste Mal passiert. Ein Schlenzer von EHC-Stürmer Marco Meyer rutschte Schüddekopf durch die Schoner und rollte im Zeitlupentempo über die Linie zur 1:0-Führung der Timmendorfer. Zwei weitere Treffer der Beach Boys kurz vor Ende des ersten Abschnitts sorgten bereits für die Vorentscheidung der Ostseestädter.

Im Mitteldrittel das gleiche Bild. Stürmende Beach Boys und eine Towers-Mannschaft, die sich durch gelegentliche Konter etwas Luft verschaffen konnte, ohne aber „Promikeeper“ Wyatt Russel im Kasten des EHC ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Anders die Hausherren, die mit schnellen Spielzügen die jetzt schon aufgrund der wenigen Spieler völlig erschöpfte Towers-Defensive teilweise schwindelig spielte und ihrerseits noch vier weitere Treffer zur 7:0-Führung nach 40 Minuten markieren konnten.

„Aufgeben zählt nicht“ war das Motto der Jungs von Spielertrainer Ronny Schubert, auf den die Pferdeturm Towers im letzten Spielabschnitt auch noch verzichten mussten. Mit nur noch acht Feldspielern, wovon Simon Pfennings mit einem Cut am Auge auch noch einige Minuten ausfiel, gaben die Mannen vom Pferdeturm im letzten Drittel noch einmal alles. Dass Backup Florian Holst, der inzwischen Marc Schüddekopf im Kasten der Towers abgelöst hatte, auch noch fünf Gegentreffer bekam, war am Ende egal. Sie haben gekämpft bis zum Umfallen, aber aufgegeben haben sie nie. Bereits am kommenden Sonntag reisen die Pferdeturm Towers zum Ligaprimus nach Braunlage.

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