Höchst überflüssige Eintracht-Niederlage

Höchst überflüssige Eintracht-NiederlageHöchst überflüssige Eintracht-Niederlage
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Was im ersten Heimspiel gegen die Ice Devils Bad Nauheim noch gut ging, kostete nun drei wichtige Zähler im Kampf um die Play-off-Plätze. Bezeichnend war das erste Drittel, die Eintracht hatte Chancen en masse, das Tor machten aber die Gäste aus Rheinland-Pfalz, allerdings ging dem Treffer eine klare Abseitsstellung voraus. Im zweiten Abschnitt sorgte André Kreiling mit einem abgefälschten Schlagschuss für den Ausgleich, allerdings konnten viele Zuschauer dieses Tor wie auch den Rest des Geschehens nur erahnen, denn durch den zähen Nebel auf der Außenfläche fand die Partie unter irregulären Bedingungen statt. So übersahen die Unparteiischen im letzten Abschnitt ein klares Tor für die Eintracht, im Gegenzug erzielte Mainz die erneute Führung, die aber wiederum nach feiner Vorarbeit von Jan Ganß durch Peter Renner postwendend egalisiert wurde. Auch im Schlussabschnitt hatte die Eintracht mehrere hochkarätige Chancen, aber irgendwie wollte die Scheibe nicht mehr über die Torlinie des Mainzer Gehäuses. So kam es wie es kommen musste, wer die eigenen Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. Mainz schoss die Tore drei und vier und nahm die Punkte mit nach Rheinhessen. Nach dem Spiel zeigte sich Kapitän Schubert stocksauer und bemängelte u.a. die schwache Trainingsbeteiligung der vergangenen Wochen. „Es ist doch kein Wunder, dass wir am Schluss konditionelle Probleme haben, wenn im Training gerade mal sieben Spieler auf dem Eis stehen“, redete Schubert seiner Truppe ins Gewissen. Beim Rückspiel am kommenden Sonntag in Mainz sollten wieder die schmerzlich vermissten Torjäger Michael Spies und Mikhail Borzov im Kader stehen, gerade der Torriecher von Borzov wurde am gestrigen Samstag schmerzlich vermisst. Am Sonntag könnte auch der neue kanadische Goalie Jeff Wong sein Debüt für die Eintracht geben, auch wenn Michael Dolgner gegen den TSV an seine sehr starke Leistung vom Kassel-Spiel anknüpfen konnte und seine Farben lange im Spiel hielt.

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