HEV stellt seine Qualität unter BeweisHerner EV

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In beiden Partien scheiterten die Jungs von Trainer Plate erst im Penaltyschießen. „Es ist schon sehr unglücklich im Penaltyschießen zu verlieren. Erst recht, wenn man die bessere Mannschaft war“, fasste Plate die Begegnungen zusammen.

Sowohl am Freitag als auch am Samstag konnten die Eisbären erst kurz vor Ende des Spiels den Ausgleich markieren. Ein Ligen-Unterschied war zu keiner Zeit zu erkennen. Besonders die Reihe um Antti-Jussi Miettinen machte den Herner Fans sehr viel Spaß. Der Finne bestach mit körperlicher Fitness und Spielwitz. Drei Treffer im Hinspiel und einer im Rückspiel untermauern die Leistungen des zukünftigen Deutschen. Sein Freund und Landsmann Mika Paananen, welcher sich zurzeit im Tryout befindet, nutze seine Chance und bewies als routinierter Abwehrspieler viel Übersicht und Gedankenschnelligkeit. Durch eine Co-Produktionen der beiden Finnen fiel in Hamm sogar das zwischenzeitliche 3:2 für den HEV. Auch Frank Petrozza kommt immer besser ins Spiel. Im Freitagsspiel war der spielende Sportliche Leiter an drei der vier Treffer beteiligt.

Für die Mannschaft vom Gysenberg geht es nun am kommenden Wochenende nur auf fremdes Eis. Nach dem Derby-Klassiker am Freitag (20 Uhr) am Westbahnhof gegen die Moskitos Essen folgt am Sonntag die Begegnung bei den Elchen in Dortmund. Dort wird es nicht nur zu einem Wiedersehen mit dem ehemaligen Herner Trainer Krystian Sikorki kommen, sondern auch mit Bejamin und Niklas Proyer, die in der vergangenen Spielzeit noch für den HEV die Schlittschuhe geschnürt hatten. Beide sind jetzt für die Elche im Einsatz. Bully ist um 19 Uhr.

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