HEV erreicht in Darmstadt Saisonziel

HEV erreicht in Darmstadt SaisonzielHEV erreicht in Darmstadt Saisonziel
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Damit liegt der HEV nun 15 Punkte vor den „Dukes“ aus Darmstadt, die mit Platz 5 den ersten Platz einnehmen, der nicht mehr zur Aufstiegsrunde berechtigt. Zwar stehen noch 5 Spiele aus, jedoch würde Darmstadt im direkten Vergleich gegen den Herner EV den Kürzeren ziehen.

Der Druck, der auf beiden Mannschaften lag, wurde auch schnell deutlich. Beide Teams tasteten sich vorsichtig ab, ohne sich Fehler leisten zu wollen. Herne hatte zwar mehr Spielanteile, schaffte es jedoch nicht die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Erst vier Minuten vor Drittelende war es Marc Höveler der seine Mannen mit dem Führungstreffer zum 1:0 belohnte. Auch das zweite Drittel, wirkte sehr verhalten. Der HEV machte das Spiel und Darmstadt wartete auf Konter. Sobald es aber etwas enger vor dem Herner Tor wurde, war es HEV-Torhüter Stefan Kornewald, der seine Mannschaft mit seiner Sicherheit wieder in die Spur brachte. Niklas Proyer brachte dann zur Halbzeit der Partie den HEV mit 2:0 weiter in Führung. Im letzten Spielabschnitt brachen bei den Gastgebern dann die Dämme. „Wir konnten einfach nicht mehr dagegen halten. Konditionell schon aber psychisch nicht mehr“, erklärte Darmstadt Coach Roger Nicholas nach dem Spiel. Marc Höveler mit seinen Treffern zwei und drei sowie Philipp Louven und Antti-Jussi Miettinen besiegelten die Niederlage der „Dukes“. Da half auch der kurzfristige Anschlusstreffer zum 1:3 nicht mehr.

Marc Höveler darf bei der nächsten Trainingseinheit, wohl das eine oder andere isotonische Getränk spendieren. Nicht nur gelang ihm ein Hattrick sondern auch das 100. HEV-Tor in dieser Saison.

Weiter geht es für die Gysenberger am 2. Advent. Dann kommt es zu einem nicht so besinnlichen Spiel am Gysenberg. Mit der Grefrater EG kommt ein alter Bekannter zu Besuch. In dem ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison soll der Zug in Richtung Meisterschaft für den HEV weitergehen. Grefrath liegt zurzeit auf Platz vier und benötigt unbedingt Punkte um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde zu erreichen. Der Herner EV benötigt jeden Zähler um sich gegen Mitkonkurrent Neuwied den Platz an der Sonne zu sichern. „Es wird ein knappes Spiel. Die Chancen stehen bei 50-50 wer als Sieger vom Eis geht“, so Sikorski.

Trainerstimmen:

Roger Nicholas (Darmstadt): „Kompliment an Herne. Uns fehlte heute einfach der Kampfgeist, um gegen den HEV dagegen zu halten. Wir wussten, dass Herne viele starke Spieler in ihren Reihen hat. Hatten uns jedoch auch mehr ausgerechnet. Besonders im letzten Spielabschnitt waren wir müde und die Frische im Kopf fehlte uns.“

Krystian Sikorski (HEV): „Meine Mannschaft hat heute sehr konzentriert gespielt und Darmstadt die meiste Zeit dominiert. Leider konnten wir uns aber erst im letzten Drittel mit den Toren belohnen. Jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen. Gegen Grefrath wird es am Sonntag ein enges Spiel werden. Bis dahin müssen wir wieder voll konzentriert sein.“

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