Herzschlagfinale gegen die Preussen Juniors

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Innerhalb von zwölf Tagen kam es am Mittwoch zum erneuten Zusammentreffen zwischen dem EHV Schönheide und dem ECC Preussen Juniors Berlin. Die Neuansetzung wurde notwendig, weil die Berliner vor Jahresfrist ihr Meisterschaftsspiel im Wolfsbau krankheitsbedingt absagten. Dabei gewann der EHV mit 5:4 (1:3, 3:1, 1:0).

18 Mal schossen die Schönheider im ersten Drittel auf das Berliner Tor, doch ECC-Goalie Marco Guthke, der den angeschlagenen Stefan Leibrandt vorbildlich vertrat, lie0 den Führungstreffer der Wölfe einfach nicht zu. Im Gegenteil, den ersten nennenswerten Gegenangriff der Preussen verwandelten diese in der vierten Spielminute durch Philip Reuter zum 1:0. Dieser Treffer zeigte aber Wirkung. Das Spiel des EHV wurde zunehmend nervöser. Als dann in der 14. Spielminute Berlin dann noch in einer 5:3 Überzahlsituation das 2:0 markierte, ging ein lautes Raunen bei den 277 treuen Fans durchs Stadionoval. Obwohl Mike Losch in der 18. Minute mit seinem Anschlusstreffer wieder Hoffnung aufkommen ließ, stellten die Berliner kurz vor der Drittelsirene den alten Abstand wieder her.

Zur zweiten Periode zeigte sich eine völlig veränderte EHV-Truppe auf dem Eis. Die Wölfe fanden zurück ins Spiel schnürten die Berliner in deren Drittel ein. Das Engagement wurde belohnt. Michael Maaß nutzte in der 25. Minute eine schöne Vorlage von Daniel Jun und Robert Kase zum verdienten Anschlusstreffer. Und die Wölfe legten nach. Binnen zwei Minuten schossen Holger Mix (32.) und Miroslav Jenka (34.) den EHV zur verdienten Führung. Die Freude im Wolfsbau währte allerdings nicht lange, denn Marc Fritschken markierte wenige Sekunden später nach einem sehenswertem Konter den 4:4-Ausgleich.

Im letzten Abschnitt spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft, doch der Puck wollte und wollte nicht die gegnerische Torlinie überqueren. Das Bangen und Zittern begann. Diesmal sollte der Tüchtige auch der Glückliche sein. Robert Kase krönte seine gute Leistung an diesem Abend mit einem Sonntagsschuss 71 Sekunden vor Ultimo.

Tore: 0:1 (3:01) Reuter (Henk, Hurbanek), 0:2 (13:52) Leciejewski (Thielsch, Watzke/5-3), 1:2 (17:47) Losch (Krehl, Stoyan/5-4), 1:3 (19:15) Hurbanek (Reuter, Henk), 2:3 (24:10) Maaß (Kase, Jun/5-4), 3:3 (32:16) Mix (Heumann, Kreißl), 4:3 (33:40) Jenka (Kase, Jun/5-4), 4:4 (34:43) Fritschken (Leciejewski, Thielsch), 5:4 (58:49) Kase (Mix, Jun/5-4). Strafen: Schönheide 16, Berlin 18. Zuschauer: 277.

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