Herner EV siegt klar in Netphen

Herner EV siegt klar in NetphenHerner EV siegt klar in Netphen
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Der vermeintliche Underdog aus Netphen präsentierte sich trotz minimaler Besetzung sehr aggressiv und machte es den Gysenbergern schwerer als vermutet.

Doch schon im ersten Drittel wurde schnell deutlich, dass der Favorit aus Herne seine Hausaufgaben gemacht hatte und durch die Tore von Antti-Jussi-Miettinen, Philipp Louven und Marc Höveler führte der HEV nach 20 Minuten mit 3:0. Es sollte für den Herner EV der Abend der Doppelpacks werden. Denn sowohl Louven, Höveler, Miettinen und Benjamin Proyer durften sich jeweils zwei Mal in die Torschützenliste eintragen.

Proyer setze vor allem im zweiten Drittel die Akzente. Nach dem von ihm erzielten 4:0, schaltete der HEV sichtlich ein paar Gänge zurück. Dadurch schlichen sich einige Unaufmerksamkeiten ein und es gelang den Gastgebern sogar, kurzfristig auf zwei Tore zu verkürzen. Doch es war wieder Benjamin Proyer, der den Schlusspunkt des Drittels mit dem fünften Treffer für den HEV setzte.

Im letzten Spielabschnitt ging es nochmal richtig zur Sache. Netphen spekulierte auf die Sensation und der HEV gab nur noch stellenweise Vollgas. Doch wenn die Mannschaft dann mal zeigte was in ihr steckt, endete es an diesem Abend in der Regel mit einem weiteren Treffer für den HEV. Daran konnte auch Netphens Tim Bruch nichts ändern, der nach einer Meinungsverschiedenheit mit der Unparteiischen mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe auf der Bank Platz nehmen durfte. Erwähnenswert bleibt noch der Treffer von Sascha Panek. Ihm gelang zwar kein Doppelpack jedoch ein sehenswerter Treffer zum zwischenzeitlichen 7:3.

Für den Herner EV stehen unter dem Strich drei weitere Zähler im Kampf um den Aufstieg auf der Haben-Seite. Konzentrieren müssen sich die Jungs vom Gysenberg nun auf das kommende Wochenende. Dann stehen zwei wichtige Auswärtspartien auf dem Spielplan. Zunächst geht es am Freitag (9. März / 20 Uhr) zum Rivalen nach Essen. Im Kult-Derby werden die Moskitos jedoch die haushohen Favoriten sein. Als Tabellenführer und Oberligist in der eigenen Halle spricht nicht viel für die Gäste aus Herne. Jedoch handelt es sich um ein Derby und in diesen geschehen auch öfters mal gerne Überraschungen. Keine Überraschungen wünscht sich Trainer Krystian Sikorski dann am Sonntag. In Darmstadt warten die „Dukes“ auf den Regionalliga-Meister. Im Hinspiel verlor der HEV mit 3:5, nach dem man auf einige wichtige Akteure verzichten musste. Soll es mit dem sportlichen Aufstieg klappen, müssen drei Punkte aus Darmstadt mitgenommen werden. Bully ist um 19 Uhr.

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