Herforder Rumpfteam zu stark für den EC Siegerland

Angstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasstAngstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasst
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Obwohl dem Herforder EV nur elf Feldspieler zur Verfügung standen, gewannen die Ice Dragons gegen den Tabellenletzten der Verbandsliga NRW, den EC Siegerland, mit 10:4.

Dabei gehörten die ersten drei Minuten klar den Keilern aus Netphen. Dem HEV war anzumerken, dass sich die Reihen bedingt durch das Fehlen von Kai Frenzel, Ricardo Göldner, Waldemar Oppenländer, Andreas Martens, Christian Rudolph, Tristan Weiße und Alex Gaal noch finden mussten. Langsam verlagerte sich das Spiel Richtung Kevin Groos im Siegerländer Tor und in der siebten Minute jubelten die Ice Dragons dann erstmals. Aus dem Gewühl heraus schob Florian Kiel im Powerplay zum ersten Mal den Puck ins Netz. Anschließend spielten nur noch die Ice Dragons, selbst in Unterzahl waren sie den Keilern deutlich überlegen. Doch es dauerte bis zur 14. Minute, ehe Nils Bohle wieder im Powerplay auf 2:0 erhöhte. Weitere vier Minuten später kam der Puck über Michael Reim zu Sebastian Köhne, der sein Debüt im Trikot der Ice Dragons gab. Er ließ drei Siegerländer aussteigen, spielte noch den Torwart aus und schob zum 3:0 ein. Und kurz vor der Pause, die Uhr zeigte 19:59, spielten Nils Bohle und Tim Horstbrink den an der blauen Linie wartenden Michael Reim an, der dem Goalie mit einem Schlenzer keine Chance ließ.

Das zweite Drittel begannen die Herforder dann nur noch mit zehn Feldspielern, Florian Kiel musste verletzt passen. Trotzdem dauerte es nur bis zur 23. Minute, ehe der HEV erneut jubeln konnte. Nach Vorlage von Slava Koop erhöhte Nils Bohle mit seinem zweiten Treffer auf 5:0. Noch drückten die Herforder, allerdings wurden die Konter der Siegerländer gefährlicher. So kam was kommen musste, nur eine Minute nach dem Treffer von Bohle wurde Tim Bruch von Matti Stein auf die Reise geschickt und ließ Jacob Lamers im Herforder Tor keine Chance. Nur wenige Sekunden später erhöhten die Ice Dragons zwar auf 6:1, allerdings fand der Treffer keine Anerkennung, da der Schiedsrichter auf Grund einer Siegerländer Strafe abgepfiffen hatte, obwohl die Herforder in Scheibenbesitz waren. Anschließend verloren die Ice Dragons ein wenig den Faden, ließen sich ab und an sogar hinten reindrängen und spielten nicht mehr zwingend nach vorne. In der 30. Minute traf Daniel Herling als logische Konsequenz zum 5:2.

Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons wieder wesentlich druckvoller, es dauerte nur 51 Sekunden, ehe Patrick Preuße auf 6:2 erhöhte. Zwar konnten die Siegerländer durch Florian Fischbach nochmal auf 6:3 verkürzen, doch der HEV ließ nichts mehr anbrennen. In der 51. Minute erhöhte Michael Reim auf 7:3, in der 54. Minute traf André Schäfer zum 8:3. Nur 30 Sekunden später, die 54. Minute war gerade angebrochen, wurde Lukas Klein von Nils Bohle bedient und schloss zum 9:3 ab. Die Siegerländer versuchten nun mit aller Macht eine erneute zweistellige Niederlage zu verhindern, doch Tim Hostbrink netzte in der 57. Minuten zum 10:3 ein. Den Schlusspunkt allerdings setzten die Keiler, 56 Sekunden vor Schluss ließ Tim Bruch dem gut haltenden Jacob Lamers im Herforder Tor keine Chance und verkürzte zum Endstand.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!