Herbe Heimschlappe für die EG Diez-Limburg

EGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen FrankfurtEGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen Frankfurt
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Eine herbe Schlappe musste die EG Diez-Limburg am Sonntag in der Hessenliga einstecken: Gegen den hochfavorisierten RSC Darmstadt schafften es die Rockets erneut nicht, ihr Potenzial vor eigenem Publikum abzurufen und gingen deutlich mit 2:10 (0:5, 1,2, 1,3) unter. Den ersten Rückschlag mussten die Gastgeber bereits vor Spielbeginn hinnehmen, da der zuletzt so erfolgreiche Torjäger Dmitry Shimkov aus privaten Gründen kurzfristig passen musste. Dennoch spielte die EGDL zunächst stark auf, und die rund 200 Zuschauer sahen in der Anfangsphase eine temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzten schließlich die Gäste aus Südhessen in der 11. Minute und gingen mit 1:0 in Führung. Der Gegentreffer brachte die Rockets völlig aus dem Konzept und sorgte für einen kollektiven Blackout. Die Unordnung in Reihen der EGDL nutzten die lauf- und spielstarken Darmstädter eiskalt aus, brachten den Puck innerhalb von nur knapp sieben Minuten weitere vier Mal im Gehäuse der Gastgeber unter und gingen mit einer mehr als beruhigenden 5:0-Führung in die erste Drittelpause.

Trotz des deutlichen Rückstandes hatten sich die Rockets für den zweiten Spielabschnitt einiges vorgenommen und wollten sich zurück in die Partie kämpfen. Die guten Vorsätze machten die Gäste aber schnell zunichte und erzielten bereits kurz nach Wiederanpfiff die Tore sechs und sieben. Dennoch gab sich die EGDL nicht auf, erhöhte den läuferischen Einsatz und konnte das Spiel etwas offener gestalten. Der Lohn für dieses Engagement war der Anschlusstreffer durch Martin Homola in der 33. Spielminute.

Ein kleines bisschen Hoffnung keimte bei den Fans in der Diezer Eissporthalle noch mal auf, als Nikolas Fast direkt nach Beginn des letzten Drittels gar das 2:7 gelang. Die Gäste ließen sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen, erhöhten noch mal das Tempo und sicherten sich mit drei weiteren Toren in der Schlussphase den am Ende verdienten Kantersieg.