„Heiß auf Kassel“

„Heiß auf Kassel“„Heiß auf Kassel“
Lesedauer: ca. 1 Minute

Torjäger Patric Kaliszewski fällt aus beruflichen Gründen aus, Stefan Eisenträger hat sich beim 8:4-Heimsieg gegen Wiesbaden verletzt. Möglicherweise hat der Kapitän seine Prellung pünktlich zum Rückspiel am 4. Dezember in Mainz auskuriert, doch für das Auswärtsspiel am Sonntag (erstes Bully 18.30 Uhr) steht er in jedem Fall nicht zur Verfügung. Unklar ist, ob Dennis Sauer, Daniel Hickmann und Back-up Lutz Teisler mitwirken können, sie waren in dieser Woche angeschlagen. Pöritzsch hat aus diesem Grund Stefan Reccius aus der Zweiten Mannschaft in den Kader geholt. Verteidiger Thomas Heineken, der von den Young Lions Frankfurt gewechselt ist, dürfte wohl endlich spielberechtigt sein.

Personell sind dies nicht die allerbesten Voraussetzungen für das Duell mit dem Ligafavoriten, der bislang alle Spiele dominierte und nur aufgrund der 0:5-Spielwertung vom ersten Spieltag gegen Bad Nauheim dem sonntäglichen Gast den Platz an der Sonne überlassen musste. Nur mit einem Sieg in der Eissporthalle am Auestadion würde Mainz die Tabellenführung behalten – das wird brutal schwer. „Trotz der Ausfälle und angeschlagenen Spieler bin ich mir sicher, dass wir mit einer schlafkräftigen Truppe nach Nordhessen reisen werden“, ist Bandenchef Pöritzsch optimistisch. „Wir müssen über 60 Minuten Vollgas geben, mit nur 99,9 Prozent wird es gegen Kassel nicht reichen.“

Das Team des letztjährigen Aufstiegstrainers Milan Mokros ist schwer auszurechnen. Die Oberliga-Mannschaft der Huskies spielt am Sonntag zeitgleich beim EHC Dortmund, doch es ist nicht auszuschließen, dass der eine oder andere Juniorenspieler aus dem Oberliga-Kader gegen Mainz zum Einsatz kommt. Aber auch ohne Unterstützung habe sein Trainerkollege Mokros hohe Qualität zur Verfügung, zumal nicht wenige Spieler zu den letztjährigen Aufstiegshelden im Eishockey-verrückten Kassel gehörten. Mit einer stattlichen Kulisse bei freiem Eintritt ist zu rechnen. „Die werden hochmotiviert sein, uns von Platz eins zu verdrängen. Das wollen wir verhindern“, stellt Pöritzsch klar.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!