Harzer Wölfe steigen in die Oberliga auf

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Die Harzer Wölfe haben es geschafft. Mit einem 6:2 (2:1, 2:0, 2:1) über den ECC Preussen Juniors Berlin ist den Harzern die sportliche Qualifikation für die Oberliga nicht mehr zu nehmen. Noch lange nach Spielschluss feierten Mannschaft und Fans den Erfolg, Platz vier in der Regionalliga Nordost ist sicher. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die super mitgezogen hat“, lobte Trainer Dirk Heckmann.

Dabei war der Aufstiegsakt ein hartes Stück Arbeit. Die Berliner präsentierten sich als der erwartet unangenehme Gegner. So ging auch die Gäste-Führung durch Dennis Thielsch zunächst in Ordnung (5.). Doch nach und nach spielten sich die Wölfe frei. Peter Westerkamp arbeitete den Puck förmlich zum Ausgleich ins Tor (14.). Zwei Minuten stand Björn Naujokat genau richtig und fälschte zum 2:1 ab.

Ein Unterzahl-Doppelschlag brachte dann im Mitteldrittel bereits die Entscheidung zugunsten der Wölfe. In der 26. Minute servierte Westerkamp Doug Murray den Puck mit einem Flip-Pass millimetergenau auf den Schläger. Siebzig Sekunden später wurde Martin Juza auf die Reise geschickt, ließ sich die Chance nicht entgehen und versenkte mit Ablauf der Strafe. Sehr sicher stand nun auch die Defensive der Harzer um den starken Roland Schröder im Tor. Selbst bei einer längeren doppelten Unterzahl bestand kaum Gefahr.

Im Schlussabschnitt konnten die Berliner durch Marcel Weise noch verkürzen (46.). In Gefahr gerieten die Wölfe jedoch nicht mehr. Juza (49.)und Westerkamp (50.) sorgten schließlich dafür, dass auf den Rängen die Aufstiegsparty schon frühzeitig beginnen konnte. „Oberliga Hallo“ schallte es durch das Stadion, die letzten Sekunden gingen im allgemeinen Jubel völlig unter. Mit Tanzeinlagen, Mannschaftsraupen und reichlich Bier startete eine lange Party. Mitten im Getümmel wurde schließlich sogar Trainer Dirk Heckmann „geduscht“, so dass er bei der Pressekonferenz zwar pitschnass, aber freudestrahlend auftauchte.

„Während der Woche wurde immer davon gesprochen, wieviele Punkte wir noch brauchen. Das war mir egal, ich wollte gewinnen, und die Mannschaft hat das super umgesetzt“, freute sich Heckmann. „Wir haben stark begonnen und es versäumt, nachzulegen. Da fehlt meiner jungen Mannschaft auch noch etwas die Erfahrung. Glückwunsch an Braunlage zum verdienten Sieg und zur sportlichen Qualifikation zur Oberliga“, bilanzierte Preussens Trainer Harald Kuhnke.

Spätestens mit dem Sieg ist nun alles angerichtet, um am 31. März beim letzten Saisonspiel in Weißwasser eine große Wölfe-Aufstiegsparty zu starten. In den geplanten Fanbussen sind noch einige Plätze frei, Anmeldungen unter 0176/22295879 oder per Mail ([email protected]).

Tore: 0:1 (4:40) Thielsch (Weise, Wünsche), 1:1 (13:33) Westerkamp (Murray, Potac), 2:1 (15:36) Naujokat (Kulczynski, Chr. Schock), 3:1 (27:12) Murray (Westerkamp, Potac/4-5), 4:1 (28:25) Juza (Vanek, Adamec), 4:2 (45:34) Weise (Leciejewski, Thielsch), 5:2 (48:08) Juza (Vait, Vanek/4-4), 6:2 (49:23) Westerkamp (Bilstein, Potac). Strafen: Braunlage 16 + 10 (Westerkamp), Berlin 8. Zuschauer: 1067.


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