Harzer Wölfe präsentieren sich der ESBG

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Bereits am Freitag können die Harzer Wölfe gegen den ECC Preussen Juniors Berlin mit einem Sieg vorzeitig den Oberliga-Aufstieg sportlich perfekt machen. Nach Erfurts 2:5-Niederlage gegen Leipzig auf eigenem Eis, haben die Harzer vier Spieltage vor Schluss als Tabellendritter schon elf Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Zusätzlich haben die Wölfe den direkten Vergleich gegen Erfurt gewonnen, der ausschlaggebend bei Punktgleichheit wäre.

Doch nicht nur sportlich sind die Weichen gestellt. Auch auf juristischer Ebene kommt Bewegung in den Oberliga-Zug: Am kommenden Montag wird Vize-Präsident Richard J. Flohr an der Gesellschafterversammlung der für die Oberliga zuständigen ESBG (Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft) in München teilnehmen, um die Bewerbung dort vorzutragen. Zudem wird die Gelegenheit bestehen, mit dem Aufsichtsrat im kleinen Kreis Besonderheiten der Bewerbung zu besprechen. „Ich freue mich auf diese Termine, die uns Gelegenheit geben, unsere ernsten und nachhaltigen Oberliga-Ambitionen im zuständigen Kreis persönlich zu untermauern“, ist Flohr sicher, dort die Weichen auch hinter den Kulissen gen Aufstieg stellen zu können.

Seit dem Wochenende liegen den Wölfen nun auch alle Bewerbungsunterlagen für die kommende Spielzeit vor. „Das ist eine Menge Arbeit, die nun vor uns liegt, alle notwendigen Voraussetzungen und Nachweise termingerecht zu erfüllen“, ist der für Finanzen zuständige Vize-Präsident Harald Küster-Baumann beeindruckt.

Doch „nachdem wir das Eishockey in Braunlage retten konnten und nun kurz vor dem sportlichen Triumph stehen, werden wir auch diese Hürde nehmen, um künftig wieder Oberliga-Eishockey in Braunlage bieten zu können“, läutet Pressesprecher Robert Koch den Endspurt ein.


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