Harzer Wölfe im Hochseilpark Bad Harzburg

Harzer Wölfe im Hochseilpark Bad HarzburgHarzer Wölfe im Hochseilpark Bad Harzburg
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„Macht jetzt keinen Quatsch da unten!“ Aus rund zehn Metern Höhe klingt die Stimme von Peter Weterkamp doch etwas besorgt. Am Sicherungsseil hängend wird der Stürmer der Harzer Wölfe von seinen Teamkameraden langsam wieder zu Boden gelassen.

Eine weitaus schwierigere Aufgabe hatte der Angreifer kurz zuvor schon hinter sich gebracht. Gemeinsam mit Björn Naujokat durfte er an fünf freihängenden Stämmen in die Höhe klettern. Alleine kaum möglich, war Zusammenarbeit und gemeinsames Überlegen der Schritte gefordert. Letztlich hatten beide das wacklige Abenteuer gemeistert und den obersten Stamm erreicht, genossen aber anschließend auch wieder den festen Boden unter den Füßen.

Unter der Leitung von Wolfgang Ahne sowie Nadine Herholt und Martin Bergmann vom Skyrope-Team verbrachten die Harzer Wölfe den Dienstagnachmittag im Hochseilgarten Bad Harzburg (www.skyrope.de). In luftigen Höhen hatten die Wölfe verschiedene Aufgaben zu lösen, Teambuilding und Grenzerfahrungen als Wegbereiter eingeschlossen.

Als wahrer Klettermaxe erwies sich dabei der Jüngste der Mannschaft, Sebastian Hofmann. Gemeinsam mit Harry Kulczynski durfte auch er sich in die Höhe arbeiten, gesichert von seinen Kollegen. Die beiden Abwehrspieler hatten allerdings ein besonderes Handicap zu meistern, mussten sie doch mit verbundenen Augen agieren. Gemeinsam wurde aber auch dieses Hindernis überwunden.

Zwar machte das „kalte Tal“ in Bad Harzburg seinem Namen alle Ehre, ins Schwitzen gerieten die Wölfe aber dennoch. So erlebte die Mannschaft eine außergewöhnliche Trainingseinheit, kurz bevor es in der Liga wieder in den entscheidenden Endspurt um den Oberliga-Aufstieg geht.

Verzichten müssen die Wölfe in den letzten Spielen der Saison derweil auf Dennis Lütjen. Mindestens sechs Wochen Pause sind die Folgen des Fouls an ihm in Berlin. Dabei hatte der Außenangreifer noch Glück im Unglück und erlitt keine Brüche in der Schulter. Das Schultereckgelenk ist jedoch stark geweitet, die Bänder in diesem Bereich gedehnt. Die Knochen wurden nun mit einem speziellen Gurt fixiert, eine Operation glücklicherweise nicht nötig.

(Das Foto zeigt Martin Juza)

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