Hamm gewinnt auch gegen Ratingen

Sponsorenschießen der Ratinger Ice AliensSponsorenschießen der Ratinger Ice Aliens
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Nach dem Überraschungssieg von Lippe-Hockey Hamm gegen den EV Duisburg am vergangenen Wochenende hätten die Ratinger Ice Aliens eigentlich vorgewarnt sein müssen. Doch im letzten Drittel mussten die Gastgeber vier Gegentore quittieren und verloren mit 3:6 vor mehr als 700 Zuschauern.

Schon im ersten Spielabschnitt zeigte sich, dass die Gäste aus Hamm ein schwieriger Gegner sein würden. Immer wieder gelang es der Mannschaft von Trainer und Ex-Nationalverteidiger Andreas Pokorny, die Ratinger Abwehr zu überwinden. Bei den Hausherren lief nicht viel zusammen; Nervosität bestimmte ihr Spiel. Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe das erste Tor fiel. Dies erzielte Sven Johannhardt 28 Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels.

Erst im zweiten Spielabschnitt kehrten die Ice Aliens zu den geforderten Tugenden zurück. Sie bestimmten das Spiel, ließen die Scheibe kontrolliert laufen und erspielten sich so mehrere gute Torchancen. In der 26. Minute gelang Sven Linda der Ausgleichstreffer, bevor Tim Neuber in der 30. Spielminute für die Führung sorgte. In der Folgezeit konnte sich vor allem Aliens-Goalie Dennis Kohl auszeichnen, denn die Gäste legten einen Zahn zu. Nachdem Tim Pietzko den Ausgleich erzielt hatte, antworteten die Aliens nur kurze Zeit später mit dem erneuten Führungstreffer durch Danny Fischbach zum 3:2, was gleichzeitig den zweiten Pausenstand bedeutete.

Was die Aliens allerdings letzten Spielabschnitt ablieferten, war selbst für Aliens-Coach Jacobs nicht zu erklären: „Die Mannschaft hat völlig ohne Kopf gespielt. Wir konnten nicht an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen“, konstatierte er. Den Westfalen gelang es reihenweise, die Abwehr der Ice Aliens zu überwinden. Vor allem die erste Reihe, bestehend aus Jiri Svejda, Milan Vanek und Mirco Reinke, sorgte für zahlreiche sehenswerte Torchancen auf Seiten des Gegners und gab der Ratinger Mannschaft mehr als einmal eine Lehrstunde in Sachen Technik, Übersicht und Kaltschnäuzigkeit. Als Danny Fischbach in der 42. Minute beim Stand von 3:3 einen Penalty vergab, nahm die Niederlage ihren Lauf. „Das war eine Schlüsselszene im Spiel“, waren sich beide Trainer einig. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns und wir werden sofort damit beginnen, diese Niederlage aufzuarbeiten. Am Sonntag in Dinslaken müssen wir gewinnen und uns dann auf die weiteren Aufgaben konzentrieren“, sagte Alexander Jacobs mit Blick auf das bevorstehende Spiel gegen seinen Ex-Klub.

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