Hamburger SV siegt in der Liga und im PokalZurück in der Spur

Lesedauer: ca. 1 Minute

Zunächst ging es Freitag zum Adendorfer EC, bei dem nach dem Fehlstart in die Saison Trainer Falko Kucharek just vor dem Spiel seinen Trainerposten zur Verfügung gestellt hatte. Die Partie selbst wurde denn auch zu einer zähen und verbissenen Angelegenheit: der AEC stand tief, der HSV suchte die Lücke. Nach knapp der Hälfte der Spielzeit war es schließlich soweit: Topscorer Pascal Heitmann gelang der erlösende Führungstreffer. Wiederum Heitmann sorgte vier Minuten vor der Schlußsirene auch für die Entscheidung. Am Ende hieß es dann 2:0 (0:0,1:0,1:0) – Goalie Daniel Bethe konnte sich also über einen Shutout freuen.

Ungewöhnliche Umstände begleiteten auch das sonntägliche Pokalspiel gegen den EC Nordhorn: das „Heimspiel“ wurde mangels Terminen auf Hamburger Eisflächen sechzig Autokilometer elbabwärts in Brokdorf ausgetragen, zudem stand die Partie zwischenzeitlich aufgrund akuten Spielermangels auf Seiten der Grafschafter kurz vor der Absage. Am Ende reichte es dann aber doch für einen regelkonformen Kader, dem sogar die Führung gelang. Ausgerechnet der im nur wenige Kilometer von Brokdorf entfernten Itzehoe geborene HSV-Angreifer Marc Stüven leitete dann jedoch die Wende ein: den Ausgleich erzielte er selbst, zu den nächsten beiden Treffern legte er auf. Spätestens nach dem zweiten Drittel war die Partie entschieden, selbst reichlich Schlendrian auf Seiten der Stellinger im Schlussabschnitt konnte den 6:3 (1:1, 5:0, 0:2)-Erfolg nicht mehr gefährden.

Der HSV geht also gefestigt in die kommenden Aufgaben – während die intensive Trainersuche im Hintergrund weiterläuft.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!