Halbzeit in der MeisterrundeZwei Siege am Wochenende

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Damit schlossen die Weserstars zum Tabellenführer Adendorfer EC auf und belegen punktgleich den zweiten Tabellenplatz in der Meisterrunde der Regionalliga Nord.

Los ging es mit einem 13:3 (2:1, 4:2, 7:0) gegen die Harsefeld Tigers. 230 Zuschauer sahen eine Partie in der sich der Gast zumindest zwei Drittel kämpferisch auf Augenhöhe zeigte und den Weserstars mächtig Paroli bot.

Wie auch in den Spielen zuvor übernahmen die Weserstars schnell das Geschehen auf dem Eis, nutzten aber gerade zu Beginn nur wenigen Chancen. Darian Wellmann und Anton Gluchich brachten die Gastgeber nach acht gespielten Minuten mit 2:0 in Führung. Natt Karndeep, wie im Hinspiel auffälligster Spieler der Tigers, verkürzte kurz vor der Pause auf 1:2.

Als in der 22. Minute der 2:2-Ausgleich fiel, rieben sich viele Anwesende verwundert die Augen. Doch das sollte es dann auch mit der Minimalchance der Tigers gewesen sein. Die Weserstars übernahmen wieder das Ruder und gingen mit einem Doppelschlag von Paul Schön und Jonas Schultz mit 4:2 in Führung. Zwar kamen die Tigers in der 31. Minute zu ihrem dritten Tor, doch ein erneuter Doppelschlag in der 37. Minute brachte das 6:3 für die Gastgeber.

Im letzten Drittel schwanden den Tigers die Kräfte und die Weserstars stürmten munter drauf los. Weitere sieben Tore, brachten den 13:3-Endstand.

Am Sonntag folgte ein 4:3 (3:0, 0:1, 1:2)-Auswärtssieg bei den Salzgitter Icefighters. Mit dezimierten Kadern auf beiden Seiten begann eine Partie, die hielt, was sie im Vorfeld versprach. Temporeich und viele Torraumaktionen auf beiden Seiten. Ein Blitzstart gelang den Weserstars. 58 Sekunden waren gespielt, als Marc Meinhardt zum 1:0 für die Gäste traf. Es war ein rasantes Drittel und das Prädikat Spitzenspiel passte absolut. In der 15. Minute erhöhte Igor Schön auf 2:0. In einer absolut fairen Partie kassierten die Gastgeber in der 18. Minute eine Strafzeit, die Paul Schön erfolgreich für die Gäste abschloss. Eine 3:0-Pausenführung die nicht nur verdient war, sondern auch den Spielverlauf wiedergab.

Doch ab dem zweiten Drittel war mächtig Sand im Getriebe des Weserstars-Motors. Zwar lief die Partie zu Gunsten der Gäste, man verpasste es aber, frühzeitig für eine Entscheidung zu Sorgen. In der 36. Minute fiel dann das erste Tor für die Icefighters. Verdient denn der Gastgeber erspielte sich nun zahlreiche Chancen.

Im letzten Abschnitt übernahmen die Gastgeber das Zepter und „konterten“ die Weserstars förmlich aus. Binnen vier Minuten egalisierten sie das Ergebnis und waren nun selber dran den „Lucky Punch“ zu setzen. Als aber Anton Gluchich, sieben Minuten vor Ende der Begegnung zum 4:3 für die Weserstars traf, schlug das Pendel zu Gunsten der Weserstars aus. Das war ein hartes Stück Arbeit, doch die Punkte gingen mit nach Bremen.

Bremens sportlicher Leiter Andreas Niewiera sagte: „Sechs hart verdiente Punkte. Wir sind weiter im Rennen um den Titel und haben es selber in der Hand. Salzgitter zeigte eine großartige Leistung und war immer brandgefährlich. Letztendlich zeigten die Jungs Moral und brachten auch dieses schwierige Spiel nach Hause. Jetzt gilt der Fokus dem Adendorfer EC. Dieses Spiel entscheidet womöglich eine ganze Saison. Wir sind bereit und freuen uns auf Freitag.“