Große Leistung im „Kleinen Felde“

Philip Brozé beim 7:2. (Foto: Benjamin Legl)Philip Brozé beim 7:2. (Foto: Benjamin Legl)
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Im Spiel des EHC Netphen beim Herforder EV schafften es die Netphener, wie schon in den vergangenen Spielen, Tore in Unterzahl zu erzielen. Allerdings waren es diesmal sage und schreibe vier in Folge. Aber nicht nur deswegen ging der EHC mit einem klaren 9:2-Sieg vom Eis.

Wegen Verkehrsproblemen reiste der EHC erst spät an und das Spiel konnte erst mit 20-minütiger Verspätung beginnen. Dennoch fand der EHC besser ins Spiel und hatte in den ersten Minuten durch René Sting, Jan Niclas Cammann, Jan Zavada und Philip Brozé gute Chancen in Führung zu gehen. Wie aus dem nichts fiel in der siebenten Spielminute dann die Führung für die Gastgeber. Die heimischen Kufenflitzer brauchten etwas um sich davon zu erholen. Das nutzen die Hausherren um ein weiteres Tor nachzulegen (16.). So langsam kam der EHC wieder ins Spiel und konnte noch vor der ersten Pause auf 1:2 verkürzen. René Sting verwandelte einen Abpraller nach einem Schuss von Mark Wapnewski.

Im zweiten Drittel hatte der EHC das Spiel wieder weitestgehend im Griff. Zwei „Fackeln“ von Falk Elzner binnen 46 Sekunden drehten das Spiel und brachten den EHC Netphen mit 3:2 in Front.

Der Schlussabschnitt machte die Leistung des EHC Netphen dann deutlich. Nach dem 4:2 durch Matti Stein in der 45. Spielminute kam die Zeit der Unterzahlreihen. Von Minute 48 bis 57 schaffte es der EHC vier Unterzahltore in Folge zu erzielen. Michal Kousek (sogar in doppelter Unterzahl), Tim Linke, Philip Brozé und André Bruch erhöhten auf 8:2. Nach dem 6:2 drohte es nochmal brenzlig zu erden. Nach einer unglücklichen Aktion erhielt Falk Elzner eine fünfminütige Strafe samt Spieldauerdisziplinarstrafe wegen „Hohen Stocks mit Verletzung“. Doch die Herforder zeigten sich nicht clever genug und dezimierten sich immer wieder selber, so dass sie aus der fünfminütigen Unterzahl des EHC kein Kapital schlagen konnten. Den zweiten Wermutstropfen nach der Strafe gegen Falk Elzner traf den EHC zwei Minuten vor Spielende. Trainersohn Tim Bruch wurde von einer Linienrichterin beschuldigt, den „ bösen Finger“ ins Publikum gezeigt zu haben. Daraufhin sprach der Hauptschiedsrichter eine Matchstrafe gegen den Netphener Stürmer aus. Somit fehlen im nächsten Spiel in Troisdorf mit Falk Elzner und Tim Bruch gleich zwei Leistungsträger. Eishockey wurde dann aber auch noch gespielt, Matti Stein erzielte mit seinem zweiten Tor den 9:2-Endstand.

Der EHC Netphen hat im Spiel bei einem Topfavoriten auf einen vorderen Tabellenplatz gezeigt, dass man den schlechten Saisonstart überwunden hat und nun oben mit dabei ist. Mit dem Sieg hat der EHC Netphen mit dem drittplatzierten Herford nach Punkten gleichgezogen und kann nun in den beiden nächsten Spielen gegen den EHC Troisdorf zeigen, dass sie ihren Platz in der Spitzengruppe festigen können.


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