Grizzlies haben das Siegen nicht verlernt

Grizzlies haben das Siegen nicht verlerntGrizzlies haben das Siegen nicht verlernt
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nterimstrainer Jens Schiffers konnte in diesem Spiel auch wieder auf den Kölner Verteidiger Rainer Frings zurückgreifen, der auf Grund von Schulterproblemen gegen Krefeld nicht mit von der Partie war. „Überhaupt hinterließ die gesamte Abwehr und die komplette Abwehrarbeit des Teams heute einen sehr guten Eindruck und so konnten wir Stürmer auch die nötigen Tore schießen“, resümierte Top-Scorer Patrick Büren, der auch heute wieder seine Treffer gemacht hatte. Bereits nach fünf Minuten traf Büren.

In der sechsten Minute war es Youngster Simon Cremer, der das 2:0 markierte. „Absolut sehenswert“, urteilte Vorstand Guido Hamacher nach dem Spiel über den Schuss in den Winkel, der die etwas mehr als 200 Zuschauer ein zweites Mal aufjubeln ließ. Noch vor Ende des ersten Drittels war es wieder Patrick Büren, durch dessen Torschuss der Neusser Torwächter Christian Peusser ein drittes Mal die Scheibe aus dem Netz holen musste. 14 Sekunden vor Erklingen der Pausensirene konnte auf Seiten der Gäste Routinier André Wilmshöfer durch einen abgefälschten Schuss die Ehre der Neusser retten und den einzigen Treffer der Gäste an diesem Abend markieren.

„Natürlich ärgert mich das sehr und ich hätte gegen meine alte Mannschaft natürlich gerne zu Null gespielt. Heute haben aber nur die drei Punkte gezählt, die wir uns gemeinsam als Mannschaft erkämpft haben. Persönliche Erfolge stehen da natürlich außen vor“, weiß Goalie Marc Metz die Situation richtig einzuschätzen, dem nach der starken Vorstellung in Krefeld erneut das Vertrauen ausgesprochen wurde.
Im zweiten Spielabschnitt zahlte Metz dieses Vertrauen zurück und die stärkste Phase der Neusser konnte der Goalie der Grizzlies durch teilweise spektakuläre Paraden zunichte machen. Die logische Konsequenz waren weitere Treffer der Kaiserstädter, die diesen Spielabschnitt durch Tore von André Könitzer, Keven Schmitz und Eugen Lemmer mit 3:0 für sich entscheiden konnten. Der agile Neuzugang Keven Schmitz traf zum ersten Mal am heimischen Tivoli und wurde von den Fans gefeiert.

Im dritten Spielabschnitt nahmen die Grizzlies dann die Fahrt aus der Partie und spielten das bereits gewonnene Spiel und die Zeit runter. „So durften dann auch die Spieler aufs Eis, die zuletzt etwas weniger gespielt hatten. Das war so abgesprochen“, erklärt Jens Schiffers nach dem Spiel, der so die Harmonie in der Mannschaft förderte, und das mit vollem Erfolg. Tom Pfeiffer konnte sich dabei sogar in die Torschützenliste eintragen. Der Pass kam von Rainer Eichmeier, der zum ersten mal das Trikot der Grizzlies trage durfte. Auch in diesem Spielabschnitt wurde erneut dreimal getroffen. Stürmer Andrija Basaric und Milan Palmowski, der erneut eine überzeugende Leistung bot, steuerten die Treffer zum 9:1-Endstand bei.

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