Glatter 5:0-Erfolg gegen FASS Berlin

Erfurt mit weiteren NeuzugängenErfurt mit weiteren Neuzugängen
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Die Akademiker von FASS Berlin scheinen sich für Drachen-Goalie Kai Fischer langsam zu einem Lieblingsgegner zu entwickeln. Bereits zum zweimal blieb er gegen die Berliner ohne Gegentor, nach dem 7:0-Heimerfolg im Dezember konnte er am Samstag beim 5:0 auch in Berlin das Tor der Black Dragons Erfurt sauber halten. Mit diesem Erfolg konnten die Drachen gleichzeitig ihren Vorsprung gegenüber den Hallensern auf zwei Punkten halten, trotz des ausgefallenen Spieles gegen Leipzig vom Freitag. Neben Kai Fischer ragte vor allem „Youngster“ Oliver Otte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Das Erfurter Eigengewächs erzielte zwei Treffer selbst und steuerte zu zwei weiteren jeweils die Vorlagen bei.

Nach einer kurzen Abtastphase entwickelte sich ein ansehnliches Regionalligaspiel, bei dem die Gäste vor allem in der Defensive deutliche Vorteile hatten. Nach gut zehn Spielminuten nutzten die Black Dragons ihr zweites Überzahlspiel zur frühen 1:0-Führung. Auf Zuspiel von Rumid Masche und Zbynek Marak war Oliver Otte zur Stelle. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels richteten die Gäste ihr Augenmerk wieder mehr auf die eigene Defensive und verlegten sich aufs Kontern. Mit diesen blieb man immer gefährlich und war einem zweiten Treffer näher als die Gastgeber dem Ausgleichstreffer. Kurz vor Ende des ersten Drittels fing sich Akademiker Nicolai Tittus eine 2+10-Strafe ein, diese sollte für ihn noch weitere Folgen haben. Im Mittelabschnitt ein ähnliches Bild, aus einer sicher stehenden, vom überragenden John Noob sowie Tim Donnelly bestens organisierten Defensive setzten die Gäste vor allem auf Konter. Diese blieben zunächst erfolglos, wobei sich die Gastgeber mehr als einmal bei Goalie Tobias John bedanken konnten, dass es beim knappen 1:0 blieb. Bei einem weiteren Überzahlspiel nach 37 Minuten war jedoch auch John machtlos. Wiederum kamen die Assists von Rumid Masche und Zbynek Marak und wieder hieß der Torschütze Oliver Otte. Nur eine Minute später musste Tittus erneut mit dem gut leitenden HSR Winnekens diskutieren, dies brachte ihm seine zweite Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe ein, damit war für ihn das Spiel vorzeitig beendet. Zu Beginn des letzten Abschnitts konnten die Gäste sogar eine 3:5-Unterzahl schadlos überstehen. Gerade wieder vollzählig sorgten die Erfurter gar für die Vorentscheidung. Tim Donnelly bediente Rumid Masche mustergültig und dieser hämmerte den Puck unhaltbar für John in die Maschen des Berliner Gehäuses. Für die weiteren Treffer sorgten Zbynek Marak (55.) sowie John Noob (58., Unterzahltor). Auf der Gegenseite vergaben die Berliner noch einige Großchancen, so dass Drachengoalie Kai Fischer zu seinem zweiten Saison-Shut-out kam. Bereits am Mittwoch, 31. Januar, treten die Drachen im Erzgebirge beim EHV Schönheide an.

Tore: 0:1 (9:15) Otte (Masche, Marak/5-4), 0:2 (36:08) Otte (Masche, Marak/5-4), 0:3 (45:49) Masche (Donnelly), 0:4 (54:40) Marak (Masche, Otte), 0:5 (57:19) Noob (Otte, Marak/4-5). Strafen: Berlin 22 + 10 (Tittus) + Spieldauer (Tittus), Erfurt 14. Zuschauer: 215.

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