Gelungener ESC-Einstand

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Besser hätte der Einstand für den ESC Harzer Wölfe nicht sein können. Im ersten Spiel des neuen Jahres besiegten die Wölfe den Tabellenzweiten Blue Lions Leipzig mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0). Einmal mehr zeigte sich, dass die Spiele gegen die Blue Lions nichts für schwache Nerven sind. Bis zur letzten Sekunde mussten die rund 1700 Zuschauer um den Sieg zittern.

Nachdem sich vor dem Spiel der neue Vorstand der Harzer Wölfe dem Publikum präsentierte, übernahmen nach Beginn zunächst die Gäste das Kommando. So war die 1:0-Führung der Leipziger nach dem ersten Drittel auch nicht verwunderlich. Hendrik Bärschneider hatte in der 13. Minute getroffen. Davor und danach war es Tobias Bannach im Wölfe-Tor, der einen höheren Rückstand verhinderte. Bannach hatte nach seiner starken Leistung in Leipzig den Vorzug vor Roland Schröder erhalten und dankte es mit einer fehlerlosen Vorstellung.

Im Mitteldrittel nahmen die Harzer deutlich mehr Fahrt auf, während sich Leipzig zu viele Strafen leistete. So kam Torjäger Martin Juza in doppelter Überzahl frei zum Schuss und hämmerte den Puck genau in den Torwinkel. (26.). Auch im Anschluss hatten die Wölfe gute Möglichkeiten, etwa durch Stefan Bilstein, ehe in der Schlussphase des Drittels Leipzig wieder Oberwasser bekam.

Fast ein Spiegelbild des Mitteldrittels war der Schlussabschnitt. In doppelter Überzahl verwandelte Roman Vaneks Treffer zur 2:1-Wölfe-Führung das Stadion in ein Tollhaus (51.). „Ein wichtiger Sieg, diesmal war das Glück auf unserer Seite“, freute sich nach Spielschluss Wölfe-Trainer Jan Furo. Sein Gegenüber Zdenek Travnicek haderte mit dem Schiedsrichter, während Leipzigs Mannschaftsleiter Thomas Meyer sogar von „Absicht“ sprach und eine ständige Benachteiligung seiner Mannschaft monierte.

Kaum 48 Stunden nach dem Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Leipzig wartet die nächste große Herausforderung auf die Harzer Wölfe. Zum Gipfeltreffen in der Regionalliga Nordost erwarten die drittplatzierten Wölfe den Tabellenführer Rostock EC. Spielbeginn im Braunlager Wurmbergstadion ist am Freitag um 20 Uhr.

Tore: 0:1 (12:59) Bärschneider (Bartell, Eichelkraut), 1:1 (26:17) Juza (Potac/5-3), 2:1 (50:56) Vanek (Potac). Strafen: Braunlage 6, Leipzig 24. Zuschauer: 1665.