Gelungene Heimpremiere

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Eine gelungene Heimpremiere feierte der EHC Dortmund am Sonntagabend. Mit 9:3 (1:1, 2:0, 6:2) gewannen die Elche auch in dieser Höhe verdient gegen den EHC Heilbronn. Dabei kam das klare Ergebnis erst im Schlussdrittel zustande, in den ersten beiden Abschnitten dominierte zwar auch der Dortmunder EHC, vergab aber noch viele Torchancen oder scheiterte am hervorragenden Gästekeeper Markus Nachtmann, der sein Team lange Zeit mit glänzenden Paraden vor einem frühzeitigen deutlichen Rückstand bewahrte.

Bereits nach gut vier Minuten mussten die Elche bei eigener Überzahl das 0:1 hinnehmen, als die Heilbronner Eisbären zu einem guten Break kamen. Danach nahmen die Elche aber schnell das Heft in die Hand und erspielten sich viele Tormöglichkeiten gegen den Gegner aus der Baden-Württemberg-Liga, aber nur eine davon konnte in den ersten 20 Minuten durch Christian Sohlmann zum 1:1 genutzt werden. Bei insgesamt zehn Minuten Überzahl (noch) keine sehr effektive Chancenverwertung. Dies besserte sich im Mittelabschnitt etwas, wiederum Christian Sohlmann in der 21. Minute mit tollem Schuss aus spitzem Winkel in die lange Ecke und Antti-Jussi Miettinen in der 40. Minute erhöhten auf 3:1. Das erste Tor des 24-jährigen Stürmers aus Tampere im Elche-Dress war sehenswert. Gerade wieder vollzählig schnappte er sich die Hartgummischeibe und ließ dem Eisbären-Keeper keine Chance. Im letzten Drittel wurde die Überlegenheit der Elche dann auch richtig in Tore umgemünzt. Pierre Schulz in der 44. Minute und Verteidiger Dennis Buchwitz mit einem Hammer zwei Minuten später erhöhten schnell auf 5:1. Die Gäste steckten (noch) nicht auf und verkürzten in der 48. Minute auf 5:2. Dann war es aber die 3. Reihe des EHC, die endgültig alles klar machte. Vor allem Patric Schnieder ging dabei auf Punktejagd. Im Nachschuss erzielte er in der 51. Minute das 6:2, 33 Sekunden später legte er für Johann Kustow zum 7:2 auf. Heilbronn kam noch einmal zum Torerfolg, dann war es erneut Patric Schnieder, der in der 55. Minute seine gute Leistung mit einem Alleingang zum 8:3 krönte. Den Schlusspunkt setzte Antti-Jussi Miettinen in der 59. Minute zum 9:3-Endstand.

"Ich bin mit Spiel und Ergebnis zufrieden. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zu den beiden ersten Testspielen am letzten Wochenende gut weiterentwickelt. Anfangs haben wir noch zu viel Chancen vergeben, das änderte sich aber dann im Schlussdrittel. Nach der Trainingsphase in Essen sind wir nun auf eigenem Eis und dort werden wir uns noch 14 Tage gezielt auf die Meisterschaft vorbereiten", war Elche-Coach Jesse Panek nach dem Spiel zufrieden. In der kommenden Woche stehen zwei weitere Testspiele im Eissportzentrum Westfalenhallen auf dem Programm. Bereits am Donnerstag empfangen die Elche um 19:30 Uhr die Herner EG, am Sonntag kommt dann mit dem EHC Troisdorf ein weiterer Liga-Konkurrent an die Strobelallee.

Tore: 0:1 (4:17) Bernhard, S., 1:1 (9:46) Sohlmann (Baron, Plate), 2:1 (20:40) Sohlmann (Baron, Tsvetkov), 3:1 (39:18) Miettinen, 4:1 (43:57) Schulz (Kustow), 5:1 (45:50) Buchwitz (Baron), 5:2 (47:36) Bernhard, S. (Fleury), 6:2 (50:19) Schnieder, 7:2 (50:52) Kustow (Schnieder), 7:3 (53:46) Filbok (Brozicek), 8:3 (54:41) Schnieder, 9:3 (58:27) Miettinen (Höveler, Reuter).

Ein Spiegelbild der Saison
Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Saisonabschluss

​Für das Regionalligateam des Hamburger SV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und ...

Zum Abschluss keine Punkte
Hamburger SV verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison

​500 Kilometer Anfahrtsweg nach Chemnitz für ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“, dazu ein Minikader – da war die Erwartungshaltung beim Team des Hamburger SV...

Die Moral bleibt intakt
Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder

​Das Erreichen der Finalspiele der Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der Hamburger SV und...

Spitzenspiel steht an
Salzgitter Icefighters empfangen Schönheide

​Wenn es am Sonntag (18 Uhr) zum Aufeinandertreffen der TAG Salzgitter Icefighters und den Schönheider Wölfen kommt, ist es bereits am dritten Spieltag der Meisterru...

Starker Fight nicht belohnt
Hamburger SV verliert auch zweites Spiel der Meisterrunde

​Es hat nicht sollen sein: Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftaktmatch steht der Hamburger SV auch weiterhin ohne Punkte in der Verzahnu...