Geglückter Start für den NEV

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Deutlich verbessert, wenn auch logischerweise noch nicht perfekt, präsentierte sich der Neusser EV beim unterhaltsamen Meisterschaftsauftakt in der Regionalliga NRW gegen den EHC Troisdorf. Die Gäste konnten das Spiel nur zwei Drittel lang offen gestalten. Der NEV setzte sich mit 6:2 (2:0, 1:2, 3:0) durch.

Während die Gäste nur zweieinhalb Reihen aufbieten konnten, setzte NEV-Coach Andrej Fuchs auf drei feste Formationen und Torhüter Andi Schrills, der den aus beruflichen Gründen erst kurz vor Spielbeginn eingetroffenen Dennis Kohl vertrat. Direkt zu Beginn entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem Neuss zumindest in Sachen Ausbeute Vorteile hatte. Nach Christian Perlitz’ frühem Führungstreffer (4.) legte Steve Blumentritt per Distanzschuss aus spitzem Winkel nach, so dass es mit einem komfortablen Vorsprung in die erste Pause ging. In den ersten Minuten des Mittelabschnitts waren die Gäste das aktivere Team, das prompt mit dem Anschlusstreffer durch Slawomir Kiedewicz belohnt wurde. Neuss ließ sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und übernahm erneut die Initiative, mehr als ein schön herausgespielter Treffer von David Bromé (33.) gelang allerdings nicht. Auf der anderen Seite profitierte auch Troisdorf von der kleinlichen, aber durchaus konsequenten Linie von Hauptschiedsrichter Schummers, die zu zahlreichen Überzahl-Gelegenheiten führte. Michael Schröter setzte die Scheibe im Nachschuss in die Neusser Maschen und hielt so die Troisdorfer Hoffnungen auf einen Punktgewinn aufrecht. Dies änderte sich jedoch im letzten Abschnitt, in dem den Gästen langsam die Puste ausging, während der NEV erst so richtig loslegte. Hatten die Neusser zuvor bereits dreimal Pfosten oder Latte getroffen, so war das Glück bei Boris Fuchs’ Bogenlampe absolut verdient (45.). Bis zu diesem Zeitpunkt waren sämtliche Treffer in Überzahl erzielt worden, nun konnten sich die Fuchs-Schützlinge auch bei ausgeglichener Anzahl an Spielern im gegnerischen Drittel festspielen und die Führung mit sehenswerten Kombinationen weiter ausbauen. Ingo Angermann und Holger Schrills verwerteten gute Vorlagen ihrer Nebenleute und sorgten so für den etwas zu hoch ausgefallenen Auftaktsieg in einer nicht immer hochklassigen, aber jederzeit unterhaltsamen Partie. Da parallel nur eine weitere Begegnung stattfand, in der Dortmund die Dinslakener Kobras mit 6:4 besiegte, lässt sich die in dieser Woche anstehende Trainingsarbeit mit der Tabellenführung ein wenig versüßen, ehe am kommenden Wochenende die Vergleiche gegen Aufsteiger Hamm und Vorjahresmeister Herne anstehen.

Tore: 1:0 (4:01) Perlitz (Fuchs, Bromé/5-4), 2:0 (15:42) Blumentritt (Pering, Geisler/5-4), 2:1 (29:51) Kiedewicz (5-4), 3:1 (32:20) Bromé (Angermann, Fuchs/5-4), 3:2 (37:30) Schröter (K. Kühlem/5-4), 4:2 (44:55) Fuchs (Klauck, Perlitz/5-4), 5:2 (50:47) Angermann (Bromé, Perlitz), 6:2 (55:38) Schrills (Dreseler, Ackermann). Strafen: Neuss 22 + 10 Bromé, Troisdorf 28 + 10 (A. Czaika) + 10 (Frommont) + 10 (Schröter). Zuschauer: 235.

Keine Tore zum Saisonabschluss
Salzgitter Icefighters beenden Meisterrunde auf Rang drei

​Mit zwei Torlos-Niederlagen verabschiedeten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Wochenende aus der aktuellen Saison. Nach einem 0:6 (0:1, 0:1, 0:4) beim Hamburge...

Duell um Regionalliga-Titel in Nord und Ost
ECW Sande: Nord-Meister trifft auf Ost-Meister

​Es ist angerichtet: Der ECW Sande trifft im Play-off-Finale um den Meistertitel in der Regionalligen Nord und Ost auf die Schönheider Wölfe. Spiel eins der Best-of-...

Ein Spiegelbild der Saison
Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Saisonabschluss

​Für das Regionalligateam des Hamburger SV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und ...

Zum Abschluss keine Punkte
Hamburger SV verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison

​500 Kilometer Anfahrtsweg nach Chemnitz für ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“, dazu ein Minikader – da war die Erwartungshaltung beim Team des Hamburger SV...

Die Moral bleibt intakt
Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder

​Das Erreichen der Finalspiele der Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der Hamburger SV und...