Gegen Schönheide kein Kraut gewachsen

Die erste Saison als ERV Chemnitz 07 ist zu EndeDie erste Saison als ERV Chemnitz 07 ist zu Ende
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Am gestrigen Freitag unterlagen die Wild Boys Chemnitz dem EHV Schönheide mit 2:6 (0:1, 1:3, 1:2). Nach der letzten Heimklatsche wollten die Wild Boys eine Trotzreaktion zeigen, mussten am Ende aber erkennen, dass die Gäste mit ihre individuellen Klasse und Cleverness an diesem Abend nicht zu bezwingen waren. Dennoch haben die Wild Boys gekämpft und gerackert und waren sichtlich bemüht, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren.

Vor wieder mal einer stattlichen Kulisse entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel, welches zunächst sehr offen war. Beide Teams hatten ihre Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. In der siebten Minute war es dann Sebastian Wolf, der den Puck zum 1:0 für die Gäste unterbringen konnte. Weitere Schönheider Chancen waren dann Beute von Tim Schnelle. Auf der anderen Seite trafen die Chemnitzer zweimal nur den Pfosten so dass es mit dieser knappen Gästeführung in die Kabinen ging.

Im Mittelabschnitt machten die Gäste nun mehr Druck. Doch mit Glück und Geschick verhinderten die Chemnitzer weitere Gegentore. Dann Jubel bei den Schönheidern, doch auf Grund des verschobenen Tores wurde dieser Treffer nicht anerkannt. Wenige Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Netz der Chemnitzer und diesmal zählte der Treffer. So stand es also Mitte des Drittels 0:2, wobei sich Spielertrainer Daniel Jun in die Torschützenliste eintragen konnte. Beim 0:3 durch Julius Michel sah sich Tim Schnelle gleich drei Schönheidern allein gegenüber und hatte nicht den Hauch einer Chance. Dann fiel aber der erste Chemnitzer Treffer. Petr Hrbek war in Unterzahl zur Stelle und nutzte einen Torwartfehler zum 1:3. Noch in derselben Unterzahl kassierten die Wild Boys einen Penalty und Miroslav Jenka ließ sich diese Chance nicht entgehen. Gegen Ende des Drittels wieder Hoffnung bei den Chemnitzer Fans. Mit Julius Michel und Radek Hlavaty fanden sich gleich zwei Schönheider auf der Strafbank wieder und die Wild Boys waren zwei Mann mehr auf dem Eis. In den letzen 24 Sekunden konnten daraus kein Kapital geschlagen werden und so blieb es noch der Beginn des letzten Drittels.

Zwar fanden die Chemnitzer schnell den Weg vor das Schönheider Gehäuse, doch so richtig gefährlich konnten sie nicht werden. Was aber auch an der cleveren Schönheider Hintermannschaft lag. Nun musste aber das zweite Tor her. Die Chemnitzer versuchten alles, aber das Tor machten die Gäste. Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Julius Michel auf 5:1 und schaffte damit eine Vorentscheidung. Dennoch war die Moral der Wild Boys intakt, man gab sich nicht auf und kämpfte weiter. So gelang dann auch der zweite Treffer. Völlig abgezockt konnte abermals Petr Hrbek für die Chemnitzer verkürzen. Den Schlusspunkt setze dann der Schönheider Daniel Jun. In Überzahl krachte er einen Blueliner in die Maschen des Chemnitzer Kastens und sorgte so für den 6:2-Endstand.

Tore: 0:1 (6:21) Wolf (Krehl), 0:2 (31:30) Jun (Michel, Jenka), 0:3 (34:00) Michel (Jun, Hlavaty), 1:3 (37:47) Hrbek (Seidl/4-5), 1:4 (38:19) Jenka (Penalty), 1:5 (46:35) Michel (Schenkel, Lenk St.), 2:5 (47:02) Hrbek (Antos, Seidl), 2:6 (56:22) Jun (Jenka, Krehl/5-4). Strafen: Chemnitz 16, Schönheide 18. Zuschauer: 480.

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