Gegen Pferdeturm Towers und Hamburger SV punkten

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Zwei Spiele in knapp 24 Stunden gilt es für die Harzer Wölfe an diesem Wochenende in der Regionalliga Nord zu absolvieren. Am Freitag ab 20 Uhr muss der ESC beim aktuellen Tabellendritten ECH Pferdeturm Towers antreten. Bereits am Samstag um 16:45 Uhr erfolgt dann im heimischen Wurmbergstadion der Beginn der Partie gegen den Hamburger SV.

Die Pferdeturm Towers haben genau wie die Harzer Wölfe bisher 15 Punkte gesammelt, dafür aber bereits zehn Spiele benötigt. Den Wölfen genügten sechs Begegnungen. Wie bereits beim ersten Vergleich mit den Harzern, den der ESC mit 3:1 gewann, werden die Towers auch diesmal vor allem Wert auf eine stabile Deckung legen. Für die Wölfe heißt es also Geduld beweisen und die Chancen nutzen. Beim ersten Spiel erwies sich hier gerade Towers-Goalie Stephan Miskovic als harter Gegner, Geduld ist also gefragt. Zu unterschätzen sind aber auch Miskovics Vordermänner nicht. Mit Klaas Feeser, Sven Hoppe und Ronny Schubert stehen erfahrene Kräfte bereit, Armin Finkel spielte letzte Saison noch bei Rostock in der Oberliga. Dazu gesellt sich der australische Nationalspieler Lliam Webster sowie seit kurzem Matthias Frenzel. In der vergangenen Saison war Frenzel noch in der zweiten Liga für Crimmitschau aktiv, berufliche Gründe sorgten nun für den Wechsel nach Hannover.

Im Heimspiel gegen die Eishockey-Abteilung des Hamburger SV sind die Wölfe angesichts des glatten 7:1-Hinspiel-Erfolgs in der Hansestadt klarer Favorit. Auf die leichte Schulter darf die Aufgabe gegen die Hamburger aber auch nicht genommen werden. Gestützt auf ihren Torwart Guido Titzhoff musste sich der HSV gegen Timmendorf zweimal nur ganz knapp geschlagen geben. Benjamin Poppitz (bereits sechs Tore), der Kanadier Alexandre Santos sowie der Tscheche Miroslav Ptacek sind durchaus gefährliche Angreifer.

Beim Vergleich mit der bisherigen Offensivleistung der Wölfe ziehen die Hamburger aber klar den kürzeren. Fast acht Tore konnte der ESC im Schnitt für sich verbuchen, einsame Ligaspitze. Besonders Kapitän Alexander Deibert ist richtig gut in die Saison gestartet. In den bisherigen sechs Begegnungen sammelte er schon 26 Scorerpunkte und führt damit die Ligawertung mit weitem Abstand an. Bemerkenswert ist auch die Torproduktion der Defensivabteilung. Bereits 20 Treffer gingen bisher auf das Konto der Wölfe-Verteidiger.

Vorfreude auf das Spiel der Wölfe gegen den Hamburger SV herrscht derweil auch bei den Harz-Weser-Werkstätten. Die Harz-Weser-Werkstätten sind eine Rehabilitationseinrichtung im Raum Südniedersachsen. Sie bieten etwa 1250 Erwachsenen mit Behinderung Möglichkeiten zur beruflichen und sozialen Rehabilitation. Auf Einladung der Wölfe wird nun am Samstag eine Gruppe der HHW in das Wurmbergstadion kommen. „Wir freuen uns auf den Besuch und hoffen, den Teilnehmern des Ausflugs ein tolles Erlebnis zu ermöglichen, das sie lange in Erinnerung behalten“, sagt Pressesprecher Robert Koch.

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