Ganz starke Eintracht vermiest Luchse-PartyEintracht Frankfurt

Ganz starke Eintracht vermiest Luchse-PartyGanz starke Eintracht vermiest Luchse-Party
Lesedauer: ca. 1 Minute

Dass die Halle sehr voll sein würde, war nach den Schilderungen des langjährigen Lauterbachers und jetzigen Eintracht-Stürmers Jo Brähler jedem bewusst, auch dass die Luchse mit einer sehr erfahrenen Mannschaft, darunter etlichen ehemaligen Oberliga- und Zweitligaspielern, antreten werden, war nach einem Blick auf den Kader zu erwarten. Am Ende aber feierte die Eintracht einen 9:1-Sieg.

Im ersten Abschnitt merkte man den Adlerträgern den Respekt vor der großen Kulisse an, entsprechend blieb das Drittel auch torlos. In den zweiten zwanzig Minuten legte die Eintracht dann aber jegliche Zurückhaltung ab und begann den Luchsen die Eröffnungsparty gründlich zu vermiesen. Christian Unger, Lars Schlieker, Dennis Flink und Stefan Schubert schossen eine beruhigende 4:0-Führung heraus, den Gegentreffer der Luchse beantwortete erneut Lars Schlieker postwendend mit dem 5:1 und erstickte damit jegliche Hoffnung der rund 1000 Zuschauer im Keim. Im Schlussdrittel waren es erneut Unger und Flink, die auf 7:1 erhöhten, bevor der gebürtige Lauterbacher Jo Brähler seinem Heimatverein den 8. Gegentreffer einschenkte und dieses Tor gegen seine alten Kameraden ausgiebig feierte. Kevin Müller war es vorbehalten, 1:32 Minuten vor Schluss mit dem neunten Tor den Schlusspunkt zu setzen. Die Eintracht hatte in den letzten 90 Sekunden noch hochkarätige Chancen, um das Ergebnis zweistellig zu gestalten, aber nicht nur Coach Roger Nicholas mutmaßte nach dem Spiel scherzhaft, dass wohl niemand Lust hatte, für den zehnten Treffer zum Montagstraining eine Kiste Bier springen zu lassen.

Eintracht-Trainer Roger Nicholas war nach dem Spiel nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden, sondern er attestierte dem ganzen Team eine sehr starke taktische und kämpferische Leistung. Die Eintracht stand defensiv sehr stark und wenn mal ein Lauterbacher zum Abschluss kam, dann stand Goalie Julian Hessel im Weg und trieb die Stürmer aus dem Vogelsberg fast zur Verzweiflung. Nach dem Spiel sah man aber auch bei den Gastgebern zufriedene Gesichter, das nach vier Jahren Abstinenz im Vogelsberg endlich wieder Eishockey gespielt wird, war an diesem Abend für die zahlreichen Eishockeyfans in Osthessen wichtiger als das Ergebnis. Entsprechend feierten die Lauterbacher Fans auch zurecht ihre Mannschaft, die an diesem Tag aber gegen eine bärenstark aufspielende SGE auf verlorenem Posten stand.

Am nächsten Wochenende hat das Nicholas-Team spielfrei, bevor es am 24. und 25. November zu einem Doppelwochenende (zu Hause gegen Lauterbach und auswärts in Wiesbaden) kommt.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!