Füchse legen ein 4:1 vor

EVD setzt sich gegen Neuss durchEVD setzt sich gegen Neuss durch
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Erneut war ein hartes Stück Arbeit gegen die zweite Mannschaft der Düsseldorfer EG, dennoch hat sich der EV Duisburg ein gute Ausgangslage für das Rückspiel in der ersten Play-off-Runde verschafft. Am ungewöhnlichen Donnerstagabend setzten sich die Füchse an der Brehmstraße mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) durch, müssen aber im Rückspiel auf Nickolas Bovenschen verzichten, der nach einem harten Check gegen Thorsten Gries eine Spielerdauerstrafe kassiert hat.

Der Auftakt hätte dabei noch vermuten lassen, dass es eine einfache Sache für die Duisburger wird. Gerade einmal 12,3 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Puck schon im Düsseldorfer Netz. Hinter dem Tor stehend passte Janne Kujala seinen Sturmpartner Franz Fritzmeier den Puck zu, der die Scheibe im Tor unterbrachte. Die DEG zeigte sich aber nicht geschockt. In der zweiten Minuten hatte Christian Werth die Chance zum Ausgleich, doch gleich zweimal war der an diesem Abend bärenstarke Christian Lüttges zur Stelle. Ohnehin war er ein Garant für den Duisburger Sieg. Nur einmal wurde er überwunden, als Felix Schümann ein Zuspiel von Alexander Preibisch in der dritten Minute zum 1:1 nutzte.

Danach war das Duisburger Tor für die Gastgeber wie vernagelt. Allerdings waren die Offensivbemühungen der DEG nicht besonders groß. Waren die Düsseldorfer nicht im Puckbesitzt, verschanzten sie sich vor dem eigenen Tor und machten es den Füchsen damit bemerkenswert schwer. Zudem brachten sie wie schon beim letzten Aufeinandertreffen eine Menge Härte ins Spiel. Allerdings hielt der EVD diesmal früher dagegen als noch bei der Partie an der Wedau. Die in der Offensive etwas zu zurückhaltenden Füchse gingen in der zwölften Minute erneut in Führung. Miikka Jäske düpierte die komplette Hintermannschaft der DEG. Seinen Pass brachte erneut Fritzmeier im Kasten unter. Schon in der 19. Minute wurde Bovenschen zum Duschen geschickt. Er hatte Gries an der Bande hart erwischt, sodass der Düsseldorfer ins Krankenhaus gebracht werden musste. Mikka Jäske per Abstauber im zweiten Drittel und Mats Schöbel, der nach einem Schuss von Patrik Gogulla traf machten den Sack zu.

„Das Spiel war so hart, wie wir es erwartet hatten. Allerdings müssen wir disziplinierter spielen“, so EVD-Coach Czeslaw Panek.

Tore: 0:1 (0:12) Fritzmeier (Kujala, Jäske), 1:1 (2:45) Schümann (Preibisch), 1:2 (11:22) Fritzmeier (Jäske), 1:3 (35:00) Jäske (Kujala, Engel/5-4), 1:4 (54:22) Schöbel (Panek/5-4). Strafen: Düsseldorf 20 + 10 (Schümann), Duisburg 12 + 5 + Spieldauer (Bovenschen). Zuschauer: 523. (the)


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