Füchse gewinnen mit 8:6 in Rostock

EVD setzt sich gegen Neuss durchEVD setzt sich gegen Neuss durch
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Der EV Duisburg hat den ersten Schritt im Play-off-Halbfinale der Regionalligen Nord und West gemacht. Beim Nordmeister Rostocker Piranhas setzten sich die Füchse verdient mit 8:6 (1:2, 5:2, 2:2) durch. Während sich die Ruhrgebietler in der Offensive ab dem zweiten Drittel gut zurechtfanden, luden sie die Mecklenburger immer wieder zum Toreschießen ein.

Die Partie begann erst um 20.52 Uhr. Das Duisburger Tor ließ sich nicht richtig im Eis verankern. Zunächst gab es den „Lösungsvorschlag“, das Tor leicht versetzt aufzustellen. Dann klappte es aber doch noch auf der regulären Position. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel von zwei guten Mannschaften. Doch schon in der achten Minute traf es beide Teams hart. Nach einem Crosscheck gegen Rostocks Stürmer Karol Bartanus kassierte EVD-Verteidiger Alexander Engel fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe, während der Slowake ins Krankenhaus gebracht werden musste. Glücklicherweise zog er sich keine schwere Verletzung zu. Dieses Powerplay nutzte Rostock zur Führung durch Viatcheslav Koubenski. Ein Unterzahlkonter von Jens Stramkowski brachte den Piranhas gar ds 2:0 (19.). „Der Anschlusstreffer noch im ersten Abschnitt war daher ungeheuer wichtig“, so EVD-Trainer Czeslaw Panek, der auch auf die Diensten von Shannon McNevan zurückgreifen konnte. Das 1:2 markierte ausgerechnet der Ex-Rostocker Nickolas Bovenschen, der sein wohl bestes Saisonspiel ablieferte.

Nach der Pause fanden die Duisburger deutlich besser zu ihrem Spiel. Dabei trieb Miikka Jäske die Füchse immer wieder an, erkämpfte sich Scheiben und war mit drei Toren und zwei Vorlagen maßgeblich am Sieg beteiligt. Nach zehn Minuten im zweiten Abschnitt führten die Füchse mit 4:2, dem Rostocker Anschluss folgten die Tore zum 6:3 für Duisburg. Das unnötige 4:6, als die Duisburger Defensive schlummerte, brachte Rostock aber wieder zurück ins Spiel. Zweimal verkürzte die Gastgeber auf einen Treffer – beim 6:7 durch den ungeheuer straken Koubenski hatten die Piranhas bereits den Torwart für einen sechsten Feldspieler geopfert (58.). 19 Sekunnden vor dem Ende machte Franz Fritzmeier mit dem achten Treffer ins leere Netz alles klar.

Am Sonntag steigt das zweite Spiel der Best-of-Three-Serie steigt am Sonntag um 14.30 Uhr an der Wedau.

Tore: 1:0 (9:36) Koubenski (Dreischer, Sharapa/5-4), 2:0 (18:11) Stramkowski (Koubenski, Paepke/4-5), 2:1 (19:25) Bovenschen (Liesegang, Gogulla/5-4), 2:2 (25:54) Jäske (5-4), 2:3 (26:38) Kujala (Fritzmeier, Jäske), 2:4 (30:08) Panek (McNevan, Liesegang/5-4), 3:4 (31:19) Koubenski (Henk, Stramkowski), 3:5 (33:30) Jäske (Kujala, Hrstka), 3:6 (34:09) Schöbel (Liesegang, Panek), 4:6 (35:15) Sharapa (Brümmer, Koubenski), 5:6 (48:17) Henk (Stratmann), 5:7 (49:52) Jäske (Hirsch, Liesegang), 6:7 (57:33) Koubenski (6-5), 6:8 (59:41) Fritzmeier (Jäske, Mauch/ENG, 4-6). Strafen: Rostock 14, Duisburg 14 + 5 + Spieldauer (Engel). Zuschauer: 1212. (the)

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