EVD setzt sich gegen Neuss durch

EVD setzt sich gegen Neuss durchEVD setzt sich gegen Neuss durch
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Den Schalk hatte „Odie” Odenthal schon immer im Nacken. 30. Minute: Aufregung im Schiedsrichterkreis – der Ex-Duisburger fährt grinsend in den Pulk und malt ein Rechteck in die Luft. Nun, die technische Ausrüstung für den Videobeweis wäre in der Duisburger Eissporthalle noch vorhanden, nur vorgesehen ist er in der Eishockey-Regionalliga halt nicht. Doch auch ohne das nicht gegebene Tor setzte sich der EV Duisburg gegen den Neusser EV mit 4:2 (2:1, 2:1, 0:0) durch.

Die Neusser zeigten, dass der 15:1-Abschuss, den sie dem EHC Troisdorf verpasst haben, nicht von ungefähr kommt. Dabei übten sich die Gäste diesmal in der Defensivarbeit. Läuferisch stark und mit gutem körperlichen Einsatz stellten sie den Füchsen gehörig die Wege zu. So blieb das Ergebnis bis zum Ende knapp, nur Spannung kam kaum auf, da abgesehen von den beiden Kontertoren des NEV nur selten Gefahr um Gast ausging.

Allerdings düpierte Holger Schrills die Duisburger mit der NEV-Führung, die jedoch ausgerechnet der Ex-Neusser Udo Schafranski kurz darauf egalisierte. Sieben Sekunden vor der Pause stellte Franz Fritzmeier mit dem 2:1 die Weichen auf Sieg. Dass Schiedsrichter Rademaker keine Lust hatte, auf Penalty zu entscheiden, zeigte sich in der 26. Minute, als der Neusser Karl Jasik an der Grenze zum Strafschuss behindert wurde. Auch auch fällige Penaltys nach Fouls an Miikka Jäske (38.) und Franz Fritzmeier (44.) blieben aus. Kurios die 30. Minute: Nach einem Schuss von Adam Breitkreuz jubelten die Duisburger, die Neusser blieben bedröppelt stehen – das Spiel lief aber weiter. Halb so wild, weil Jäske und Janne Kujala alles klar machten.

Tore: 0:1 (6:4) Schrills, 1:1 (8:32) Schafranski (Breitkreuz, Gerike), 2:1 (19:53) Fritzmeier (Kujala, Jäske), 3:1 (32:41) Jäske (Hrstka, Fritzmeier), 4:1 (38:15) Kujala (Fritzmeier, Jäske/4-4), 4:2 (39:38) Schrills (Oltmanns/4-5). Strafen: Duisburg 8, Neuss 12. Zuschauer: 1400. (the)