ESC verliert in Wiehl mit 2:6ESC Darmstadt

ESC verliert in Wiehl mit 2:6ESC verliert in Wiehl mit 2:6
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Der Hauptgrund für diese doch unerwartete Schlappe lag sicher an der aktuell prekären personellen Situation der Dukes. So musste der ESC am Sonntag krankheits- oder berufsbedingt auf mehr als zehn Stammkräfte verzichten, und auch von den anwesenden Spielern waren einige angeschlagen. Um überhaupt antreten zu können, fuhren Tim Nissen (2. Mannschaft) und Patrick Gaulrapp (Jugend) mit nach Wiehl. Dazu kehrte Tobias Schmidt nach einer längeren Verletzungs- bzw. beruflichen Pause wieder in den Kader zurück. Es ging somit für die Rumpftruppe  nur darum, irgendwie die Punkte mit nach Darmstadt zu nehmen. Vielleicht hätte das Spiel auch eine andere Richtung erfahren, wenn Martin Sasek in der 2. Spielminute nicht den Pfosten getroffen hätte, sondern der Puck im Tor gelandet wäre. Der TuS Wiehl störte früh den Spielaufbau der Darmstädter und so konnte kaum einmal ein geordneter Angriff aus dem Darmstädter Drittel gestartet werden. Auch mit der Maßnahme, oft einem Spieler im Mitteldrittel als Anspielstation für ein schnelles Konterspiel zu platzieren, nahmen die Gastgeber die Darmstädter Verteidiger aus dem Angriffsspiel, denn die Dukes-Defensive musste stets den offensiven Angreifer der Wiehler im Auge behalten. In der 5. Spielminute wurde diese Taktik dann belohnt, als Julian Camman seine Mannschaft mit 1:0 in Führung brachte. In der Folgezeit gelang es den Darmstädter weiterhin trotz aller Bemühungen nicht, das Spielgeschehen in die Hand zu bekommen. Auch nach dem Ausgleichstreffer durch Marc Lingenfelser (10.) konnte der ESC die Gastgeber kaum einmal  erfolgversprechend unter Druck setzen.

Im zweiten Drittel hatte zunächst Tobias Schmidt die Möglichkeit, den ESC in Führung zu bringen, aber er vergab ebenso wie wenig später auch Marc Lingenfelser im Zusammenspiel mit Max Dörr. Wiederum in der fünften Drittelminute gingen die Gastgeber, diesmal durch Petr Macaj, in Front. Danach das gleiche Bild wie im ersten Spielabschnitt, der ESC zwar bemüht, aber letztendlich fehlte oft der direkte Zug zum gegnerischen Tor. Zwar erzielte Tobias Schmidt (36.) den Treffer zum 2:2 Ausgleich und nährte damit die Hoffnung auf einen Sieg, leider sollte dieser Optimismus nur bis zur 38. Spielminute Bestand haben. Da sorgte dann Petr Macaj mit einem Doppelschlag innerhalb von 73 Sekunden für die Vorentscheidung in dieser Begegnung.

Nach dem zweiten Pause kamen die Hessen nochmals mit dem Willen zur Wende aus der Kabine, jedoch wurde dieser Ehrgeiz nach 43.Minuten durch das 5:2 für den NRW-Ligisten durch Kevin Barden jäh gestoppt. Danach waren die Darmstädter zwar noch willig, aber im Grunde war die Partie mit diesem Treffer endgültig entschieden. Als i-Tüpfelchen an diesem trostlosen Tag markierten die Hausherren dann in der 52. Spielminute in Unterzahl noch das Tor zum 6:2 Endstand. Als Fazit bleibt für die ESC-Spieler nur, diesen Spieltag abzuhaken und sich auf das nächste Spiel am kommenden Samstag in Soest zu konzentrieren. Da werden einige schmerzlich vermisste Akteure wieder zur Verfügung stehen. Allerdings werden mit Nicolas Hummel und Toni Maier auch erneut zwei Stammkräfte aus privaten Gründen fehlen.

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