Es wird voll - beim Finalderby

EVD setzt sich gegen Neuss durchEVD setzt sich gegen Neuss durch
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Wenn Nicole Siebenmorgen von der Geschäftsstelle des EV Duisburg an das kommende Wochenende denkt, bekommt sie das Strahlen nicht aus dem Gesicht. „Ich persönlich hoffe auf mindestens 3500 Zuschauer“, sagt sie. Das scheint realistisch. Denn die Eishockey-Saison endet für den EV Duisburg nicht nur mit einem Play-off-Finale – der Gegner heißt Moskitos Essen. Schon in den Punktspielen strömten die Fans in die Stadien, zweimal waren es in Duisburg über 3000 Zuschauer. Und das beste: Zum ersten Mal stehen sich die beiden Ruhrrivalen in Play-offs und dann auch in den Endspielen gegenüber.

Los geht es am Freitag um 20 Uhr mit einem Auswärtsspiel am Essener Westbahnhof. Spiel zwei beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr in Wedau. Sollte ein drittes Spiel nötig werden, stehen sich die beiden Kontrahenten voraussichtlich am Dienstag wieder gegenüber, dann erneut in Essen.

„Ich kann den Fans nur raten, sich frühzeitig Karten zu sichern“, sagt Siebenmorgen. Dabei haben die beiden Vereine bereits Kartenkontingente ausgetauscht, so dass die Duisburger Fans auch Karten für das Spiel am Freitag in der EVD-Geschäftsstelle und im Fanshop an der Eishalle kaufen können. Die Geschäftsstelle hat heute und Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. „Für das Auswärtsspiel am Freitag haben wir keine Sitzplatzkarten mehr; Stehplatztickets sind noch zu haben“, so Siebenmorgen. Am Sonntag öffnen die Kassen bereits um 15 Uhr.

Und auch der Verkauf für das Heimspiel am Sonntag lässt sich gut an. Die Finalpreise sind um einen Euro höher als in der Hauptrunde. Sitzplatzkarten kosten elf Euro, Stehplatzkarten acht Euro; ermäßigte Tickets gibt es für fünf Euro. Damit sind die Preise bei beiden Vereinen im Finale gleich.

Die Füchse können sich damit in Essen wieder auf lautstarke Unterstützung ihrer Fans freuen. Zwischen 700 und 1000 Anhänger werden den EVD voraussichtlich am Freitag an den Westbahnhof begleiten und auf den nächsten Finalsieg nach 2005 – damals in der 2. Liga – hoffen.

Obwohl die Füchse „nur“ Zweiter der Hauptrunde waren, sehen sich die Moskitos in der Außenseiterrolle. „Wir haben zwar das Heimspiel in der Meisterrunde nach Penaltyschießen gewonnen, aber wir sind klarer Außenseiter im Finale. Duisburg hat einen ganz starken Kader. Einige Spieler sind zweitligaerfahren, von daher fühlen wir uns in der Außenseiterrolle doch recht wohl. Wir haben bisher hart gearbeitet und eine tolle Saison gespielt. Natürlich wollen wir den Titel trotzdem holen“, sagt Essens Trainer Uli Egen. Die gleiche Zielsetzung geben freilich die Füchse auch aus, so dass sich die Zuschauer auf eine offene Serie freuen können. (the)


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