Es geht um die Play-offs

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Sekt oder Selters, Vorentscheidung oder Enttäuschung: Für die Harzer Wölfe stehen am Wochenende zwei wegweisende Spiele auf dem Programm. Im Doppelvergleich mit dem EHC Timmendorfer Strand 06 könnten bereits die Weichen Richtung Play-offs gestellt werden, genauso aber auch die Chancen auf den Saisonhöhepunkt verspielt werden. Das erste Duell zwischen Berg und Strand findet am Freitag ab 20 Uhr im Braunlager Wurmbergstadion statt, das Rückspiel folgt am Sonntag ab 19 Uhr in Timmendorf.

Nach dem überragenden Auftritt in Rostock und dem 6:4-Ausswärtssieg beim zuvor noch ungeschlagenen Tabellenführer gehen die Wölfe mit viel Rückenwind in die Spiele gegen Timmendorf. Doch auch die Beachboys zeigten sich am vergangenen Wochenende bestens präpariert für die Aufeinandertreffen, gewannen gegen Adendorf und die Weser Stars jeweils zweistellig.

Die Ausgangsposition für beide Teams ist klar, es zählen nur Siege. Sowohl die Harzer als auch die Schleswig-Holsteiner mussten in der Meisterrunde bisher nur jeweils eine Niederlage gegen Rostock hinnehmen. Die Wölfe gehen allerdings mit dem „Bonus“ der Auswärtspunkte gegen Rostock in das Duell. Mindestens drei Punkte sollen es aus Sicht der Wölfe an diesem Wochenende aber auf jeden Fall sein, will man die Beachboys auf Distanz halten. Gelingt dies, könnte der ESC den Einzug in die Play-Offs aus eigener Kraft schaffen.

Zu schaffen macht den Wölfen allerdings das Verletzungspech. Neben dem Langzeitausfall Alexander Enns muss auch Vadim Jost die Saison mit einer Schulterverletzung abhaken. Benjamin Schulz plagt sich mit einem Muskelfaserriss und muss ebenfalls weiterhin pausieren. Mehr als fraglich ist zudem, ob die nach den vergangenen Spielen angeschlagenen Andreas Bippus und Markus Schneider spielen können. „Bei beiden wird es sich wohl erst kurzfristig entscheiden“ sagte ESC-Coach Bernd Wohlmann. Dass die Wölfe aber gerade mit einem kleinen Kader zu großen Leistungen fähig sind, mussten nicht zuletzt die Rostocker erfahren.

Bei den Beachboys gilt es vor allem auf auf das Angriffstrio Patrick Saggau, Korbinian Witting und Erich Dumpis zu achten, die in der Meisterrunde schon jeweils über zehn Scorerpunkte gesammelt haben. Stark in Form präsentierten sich auch die Verteidiger um Routinier Marcus Klupp und den letztjährigen Harzer Jeff Maronese. Im Tor überzeugten sowohl Matthias Rieck als auch Björn Reinke mit konstanten Leistungen, die bei EHCT-Coach Matthias Schnabel jeweils im Wechsel zum Einsatz kommen.

In der Vorrunde konnte sich übrigens jeweils das Auswärtsteam über den Sieg freuen. Damit dies zumindest am Freitag nicht der Fall ist setzen die Wölfe auch auf die Unterstützung ihrer Fans, schließlich sollen am Freitag die Punkte unbedingt im Wurmbergstadion bleiben.

Die englischen Wochen für die Wölfe gehen derweil dem Ende entgegen. Am kommenden Dienstag, 2. März, steht noch das Spiel in der Wedemark auf dem Programm, ehe etwas Ruhe und Entspannung vor dem letzten Meisterrunden-Heimspiel am 7. März gegen die Weser Stars folgt.

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