Erster Dreier in der FerneSchlittschuh-Club Berlin

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Trotz einiger Absagen wollte der Club mit drei Reihen nach Erfurt fahren. Nach zwei weiteren verletzungsbedingten Ausfällen machten sich 13 Feldspieler und zwei Goalies auf den Weg nach Thüringen. So dauerte es dann auch einige Minuten, bis der Club im Spiel war. Erfurt nutzte diese Phase und kam in Überzahl nach 111 Sekunden durch André Tschechel zum 1:0. In der Folge kam der Club immer besser zurecht und sie kamen auch zu einigen Angriffen. Als der Club dann eine doppelte Überzahl hatte, fiel das 1:1. André Berger verwandelte nach schöner Vorarbeit zum verdienten Ausgleich. Und es kam noch besser, wieder in Überzahl erzielte Marc Müller 76 Sekunden vor Ende des 1. Drittels wieder nach einer Kombination das 1:2.

Drei Tore fielen auch im 2. Drittel und auch die Verteilung war gleich. Der Club kam nun immer besser zurecht und kam nach bereits zwei Minuten zum 1:3 durch André Berger. Weitere Chancen waren nun vorhanden, konnten aber nicht genutzt werden. Erst Lino Werner konnte nach 31 Minuten eine der Chancen zum 1:4 nutzen. Erfurt fast nur noch in Überzahl auffällig und auch gefährlich. So konnte Robert Kelm eine von fünf Möglichkeiten in diesem Drittel zum 2:4 Anschlusstreffer nutzen (32.). Bis zur Drittelpause kontrollierte der Club das Geschehen, ohne aber weitere Tore zu erzielen.

Nach einer aus dem 2. Drittel übernommenen Strafe kontrollierte der Club das Geschehen weiter. Sechs Minuten waren gespielt, da fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel. Christoph Rogosch erzielte das erste Stürmertor der Partie und sorgte damit für etwas Beruhigung auf der Clubbank. Christian Vogt-Müller erhöhte in seinem ersten ersten Spiel für den Club neun Minuten vor dem Ende auf 2:6. Spätestens nach dem 2:7 durch eine feine Aktion von Lino Werner war dieses Spiel endgültig durch (52.). Daran änderte auch nicht das 3:7 durch Kenny Wolff etwas, der den gerade für Sven Spanrad eingewechselten Lars Krautmann mit einem Schuss keine Chance ließ (53.). Der Sieg geht völlig in Ordnung, der Club war über weite Strecken das bessere Team. Und es hat sich auch hier wieder gezeigt, dass notfalls die Verteidiger einspringen, wenn es darum geht Tore zu erzielen.

Tore: 1:0 (1:51) Tschechel (Schmidt, Haase) PP1; 1:1 (10:25) Berger (Müller, Werner) PP2; 1:2 (18:44) Müller (Berger, Steinbbach) PP1; 1:3 (21:58) Berger (Müller, Stodiek); 1:4 (30:10) Werner (Müller, Steinbach) PP1; 2:4 (31:22) Kelm (Otto, Belitz) PP1; 2:5 (45:57) Böckelmann (Rogosch, Sanftenberg); 2:6 (50:48) Vogt-Müller (Rogosch, Böckelmann); 2:7 (51:54) Werner (Berger, Müller) 3:7 (52:;43) Wolff (Schmidt) PP1. Strafen: Erfurt 14 + 10 (Rentschler), Berlin 26.

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