Endlich wieder spannend

HEG startet in der Regionalliga NRWHEG startet in der Regionalliga NRW
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Und es gibt sie doch noch: spannende Spiele am Gysenberg. Nur einem Tag nach dem 9:3-Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht aus Moers erspielten sich die Herner Blizzards am Sonntagabend vor 709 Zuschauern einen verdienten 8:4-Erfolg. Dabei wurde es oftmals eng und ruppig.

Den zahlreichen Fans wurde eine spannende Partie gezeigt. Dass sie auch etwas härter werden würde, war schon nach vier Sekunden klar, als es die erste Strafzeit für die Gäste aus Dinslaken gab. Diese Überzahlsituation nutzten die Blizzards, denn nach 57 Sekunden stand es schon 1:0. Torschütze war Christian Müller. Sieben Minuten später baute Sebastian Hasselberg den Vorsprung auf 2:0 aus. Dabei blockte er in Unterzahl einen gegnerischen Schuss ab und ging im Anschluss ganz alleine auf Gästetorhüter Mirco Theurer, dem er keine Chance ließ. Doch die aufkommende Euphorie dauerte nur bis zur elften Spielminute, als Dinslaken durch David Stetch auf 1:2 verkürzte. Drei Sekunden vor der Drittelsirene glich Dinslaken sogar durch Stetch aus.

Das Mitteldrittel begann verhalten. Es dauerte bis zur 30. Spielminute, bevor die HEG den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder gewinnen konnte. Pascal Adolfs nutzte das Zuspiel des stark spielenden Sebastian Hasselberg der zuvor die Scheibe von Mark Jablonski bekam. Doch postwendend gelang den Kobras der Ausgleich. Die Gäste hatten sogar durch einen Penalty noch die Chance, in Führung zu gehen, scheiterten jedoch an HEG-Goalie Ulrik Kuhnekath. Doch die Blizzards reagierten gelassen und spielten ihr Spiel konzentriert weiter. Belohnt wurde dies schließlich in der 36. Minute durch Karl Jasik. Mit der Drittelsirene erhöhte Matthias Baldys dann noch auf 5:3.

Im letzten Drittel sollte es noch mal richtig zur Sache gehen: Zunächst waren es wieder die Kobras, die den Abstand auf ein Tor verkürzten. Doch dabei hatten die Dinslakener die Rechnung ohne HEG-Abwehrass Sascha Pelzer gemacht. Er sorgte fünf Minuten vor Ende für das vorentscheidende 6:4. Ihm gelang auch, nachdem Pascal Adolfs noch das siebte HEG-Tor erzielt hatte, der achte Treffer des Abends.

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