Endlich wieder ein Erfolg

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Mit einem verdienten 6:0 (2:0, 1:0, 3:0)-Erfolg gegen den ESC Trier kehrte der EHC Dortmund am späten Sonntagabend von seiner Auswärtsfahrt an die Mosel zurück und holte damit nach einer frustrierenden Durststrecke endlich wieder bitter nötige drei Punkte. "Wir freuen uns für die Mannschaft und vor allem für unseren Trainer Markus Scheffold, dass nach den Enttäuschungen der letzten Wochen nun mal wieder ein Erfolgserlebnis da ist. Man konnte zwar auch schon in den letzten Spielen einen deutlichen Auswärtstrend feststellen, der sich nun aber auch zahlenmäßig auswirkte. Darauf kann und muss man nun in den letzten acht Spielen der Hauptrunde aufbauen. Fünf Siege müssen noch her, dann sollten wir am Jahresende unter den ersten Sechs stehen", ließ auch das Vorstands-Duo Günter Kuboth und Gerd Alda Erleichterung erkennen.

Von Spielbeginn an hatten die Elche Spiel und Gegner in einer fairen und strafzeitarmen Begegnung jederzeit fest im Griff. Bereits in der zweiten Minute erzielte Kapitän Eric Daniels die 1:0-Führung, die bei weiteren guten Chancen schon in den ersten fünf Minuten hätte ausgebaut werden können. So musste der EHC bis zur 16. Minute warten bis sich die Überlegenheit auch in Tore auszahlte. Erneut war es die zweite Angriffsreihe, dieses Mal verwandelte Jan Baron. Auch der zweite Abschnitt bot das gleiche Bild: Der EHC lag fast ständig im Angriff, von den Huskies war wenig zu sehen. Gleich zweimal wollten die Elche zwischen der 23. und 25. Minute den Puck über mehrere Stationen ins Tor tragen, dann schloss Pierre Schulz in der 31. Minute einen schnellen und direkten Angriff zum 3:0 aus Dortmunder Sicht ab. In der 35. Minute hätte Igor Cillik schon alles klar machen können, die restlichen Tore hoben sich die Elche aber für das letzte Drittel auf. Erneut war es Eric Daniels, der in der 42. Minute den vierten Treffer erzielte und dann beendete auch die erste Reihe ihre Torflaute der letzten Spiele. Jörn Siegmanski in der 44. Minute und Igor Furda in der 52. Minute sorgten für das 6:0-Endergebnis.

Zwei Tage zuvor stand der EHC trotz einer guten Leistung nach der Begegnung bei den Dinslakener Kobras mit leeren Händen da und unterlag mit 3:4 (2:1, 0:1, 1:2). Zwar führten die Elche nach 13 Minuten bereits mit 2:0, mussten dann drei Schlangenbisse der Gastgeber hinnehmen. Der EHC schlug noch einmal zurück und kam in der 49. zum 3:3-Ausgleich, knapp vier Minuten vor Spielende brachte dann aber eine Einzelaktion von Henri Marcoux die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. "Es ist schon mehr als frustrierend, wenn man die ersten 15 Minuten klar dominierend ist und auch im Schlussdrittel ein deutliches Chancenplus hat und das Spiel eigentlich nach Hause bringen muss, durch eine Einzelaktion dann aber doch verliert. Irgendwie war das Spiel in Dinslaken symptomatisch für unsere Auftritte im November. Es fehlt einfach ein durchschlagendes Erfolgserlebnis", zeigte sich EHC-Coach Markus Scheffold sichtlich enttäuscht vom Spielergebnis.

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