Ende der Kurzarbeit

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Nach zwei Wochen „Kurzarbeit” mit nur jeweils einem Spiel am Wochenende muss der Neusser EV nun wieder im üblichen Freitag-Sonntag-Rhythmus antreten. Den Auftakt macht das Duell mit dem Meister der Baden-Württemberg-Liga. Der ESV Hügelsheim startete als Favorit auf einen Play-off-Platz in die Endrunde, in der man bisher aber nur phasenweise den eigenen Ansprüchen gerecht wurde. Durch die Neubesetzung des Trainerpostens - Andreas Bentenrieder löste Henry Heyduk ab - zogen die Verantwortlichen vor zwei Wochen die Notbremse. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es für die Hornets noch nicht zu spät ist, weist man doch als aktueller Tabellensiebter nur zwei Punkte Rückstand auf Rang drei auf. In Hügelsheim (Freitag, 20 Uhr) hängen die Trauben jedoch hoch, zumal der NEV nicht nur auf beruflich verhinderte Spieler verzichten muss, sondern auch auf die gesperrten David Köhler und Ingo Angermann.

Am Sonntag, 20 Uhr, steht dann das Heimspiel gegen die Mannschaft an, die sich als „Angstgegner” des NEV erwiesen hat. Dreimal trat der NEV in dieser Saison gegen die Zweitvertretung der Iserlohn Roosters an, dreimal hieß der Sieger: IEC. Nachdem die Sauerländer schon in der Vorrunde zu den positiven Überraschungen zählten, spielen sie auch in der Aufstiegsrunde eine beeindruckend gute Rolle. Mit 14 Punkten aus neun Partien befindet sich die junge Mannschaft noch mitten im Kampf um den Play-off-Einzug, der für die Waldstädter eine echte Sensation wäre. Mit dem in den letzten Wochen gesammelten Selbstvertrauen scheint jedoch alles möglich.

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