Elche machte früh alles klar

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Auch im vierten Spiel des Regionalliga-Pokals blieb der EHC Dortmund verlustpunktfrei und kam am Maximilianpark bei Lippe Hockey Hamm zu einem ungefährdeten 11:3 (4:1, 3:1, 4:1)-Erfolg. Anders als beim Hinspiel vor neun Tagen auf eigenem Eis, als die Elche eine längere Anlaufzeit brauchten, machte das Team von Butzi Gailer dieses Mal schon in den ersten 26 Minuten alles klar und führte zu diesem Zeitpunkt bereits 7:1. Danach ließ es der EHC in einer immer ruppiger werdenden Begegnung etwas ruhiger angehen, vor allem als Igor Furda nach einer bösen Stockattacke mit einer Verletzung an der Unterlippe ausscheiden musste.

Die Gastgeber gingen überraschend in der sechsten Minute mit 1:0 in Front, motivierten aber damit die Elche zusätzlich. Zwei Verteidiger-Tore in der zehnten Minute innerhalb von nur zwölf Sekunden durch Carsten Plate und Dmitri Tsvetkov brachten den EHC mit 2:1 in Führung, die noch vor der ersten Pause auf 4:1 ausgebaut werden konnte. Zuerst vollendete Jan Baron eine klug heraus gespielte Stafette über Eric Daniels und Carsten Plate, dann landete ein Direktschuss von Igor Furda im Hammer Gehäuse. Auch nach Wiederbeginn gingen die Elche weiter auf Torejagd. Igor Cillik vollendete an seinem 40. Geburtstag ein kluges Zuspiel von Dmitri Tsvetkov zum 1:5, Stephan Trolda erzielte von der Strafbank kommend das 1:6 und Karl Kolloch markierte in der 26. Minute das 1:7. Spätestens zum diesem Zeitpunkt war die Begegnung längst gelaufen. Der EHC war nicht nur technisch sondern auch läuferisch überlegen, die Gastgeber hatten nur kämpferischen Einsatz zu bieten. Der wurde dann phasenweise etwas übertrieben, zum Beispiel durch Martin Köchling, der Igor Furda an der Unterlippe erwischte. Während der Hammer nicht straffrei ausging, musste der Dortmunder noch vor der zweiten Pause vom 1. Vorsitzenden und Mannschaftsarzt des EHC, Günter Kuboth, mit mehreren Stichen genäht werden. In doppelter Unterzahl kassierten die Elche in der 39. Minute das zweite Tor der Gastgeber, die sich kurz vor der nächsten Drittelpause wieder nicht bei Schiedsrichtern Johannes und Vermölen beschweren brauchten, als Dennis Kleff nach einem rüden Stockschlag auf die Fanghand von EHC-Goalie Marco Ohmann mit zwei Strafminuten mehr als glimpflich davon kam. Stattdessen bekam der EHC gleich vier Strafminuten zuzüglich einer Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe gegen den Keeper der Elche, der die Aktion gegen sich monierte. Im letzten Spielabschnitt beschränkte sich der EHC auf die Sicherung des Ergebnisses und wollte keine weiteren Verletzungen riskieren. So wurde eine längere Überzahlsituation (nach einer überzogenen Spieldauerstrafe gegen Hamms Henning Werth) auch nur mit einem Treffer durch Eric Daniels in der 48. Minute zum 2:8 genutzt. Erst in der Schlussphase, nachdem Hamm das 3:8 erzielt hatte, gab es die weiteren Treffer der Elche. Eine schöne Einzelaktion von Jan Baron brachte in der 57. Minute das 3:9, den Schlusspunkt setzte Fabian Kuboth mit zwei Toren innerhalb von 37 Sekunden zum 3:11-Endstand.

Am kommenden Sonntag trifft der EHC um 19 Uhr auf eigenem Eis auf den EC Bergisch Land. Mit einem weiteren Sieg soll dann die Tabellenführung im Regionalliga-Pokal vor der DEG und Trier ausgebaut werden. Die Auswärtsbegegnung der Elche in Moers wurde vom 10.2. auf den 4. März verschoben. Das Spiel findet dann allerdings in Dortmund statt. Die Verlegung war notwendig wegen einer Terminüberschneidung mit dem Spiel der Junioren gegen Bad Nauheim am 10. Februar. Einer Verlegung dieser Partie stimmten die Hessen nicht zu.

Ein Spiegelbild der Saison
Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Saisonabschluss

​Für das Regionalligateam des Hamburger SV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und ...

Zum Abschluss keine Punkte
Hamburger SV verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison

​500 Kilometer Anfahrtsweg nach Chemnitz für ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“, dazu ein Minikader – da war die Erwartungshaltung beim Team des Hamburger SV...

Die Moral bleibt intakt
Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder

​Das Erreichen der Finalspiele der Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der Hamburger SV und...

Spitzenspiel steht an
Salzgitter Icefighters empfangen Schönheide

​Wenn es am Sonntag (18 Uhr) zum Aufeinandertreffen der TAG Salzgitter Icefighters und den Schönheider Wölfen kommt, ist es bereits am dritten Spieltag der Meisterru...

Starker Fight nicht belohnt
Hamburger SV verliert auch zweites Spiel der Meisterrunde

​Es hat nicht sollen sein: Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftaktmatch steht der Hamburger SV auch weiterhin ohne Punkte in der Verzahnu...